Als die Feuerwehr am Unfallort auf der Nordumgehung eintrifft, ist vom Unfallfahrer keine Spur: Mit Wärmebildkameras haben die Einsatzkräftedie Person gesucht. FOTO: PM
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Als die Feuerwehr am Unfallort auf der Nordumgehung eintrifft, ist vom Unfallfahrer keine Spur: Mit Wärmebildkameras haben die Einsatzkräftedie Person gesucht. FOTO: PM

Einsatzreiches Wochenende

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Karben(pm). Die Karbener Feuerwehren haben am Wochenende zu mehreren Einsätzen ausrücken müssen. Am Freitagabend gegen 22.05 Uhr wurden die Wehren aus Karben Mitte, Okarben und Petterweil zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Nordumgehung Groß-Karben alarmiert. Einsatzleiter und stellvertretender Stadtbrandinspektor Christoph Häusler konnte aber schnell Entwarnung geben, es war niemand im Unfallfahrzeug eingeklemmt. Zeugen hatten allerdings beobachtet wie sich eine verletzte Person von dem Fahrzeug entfernt hatte. Dies könne im Schockzustand einer verunfallten Person durchaus vorkommen, erklärt Stadtbrandinspektor Christian Becker.

Einsatzleiter Häusler, handelte daraufhin sofort und teilte mehrere Trupps und Fahrzeuge mit mehreren Wärmebildkameras zur Personensuche ein. Die Maßnahmen hatten schnell Erfolg und die verletze Person konnte gefunden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Weiter waren die Einsätzkräfte noch damit beschäftigt, die Batterie ab- und Betriebsmittel mit Bindemittel aufzunehmen. Über die Unfallursache konnten keine Angaben gemacht werden.

Wassermassen in Groß-Karben

Am Samstag gegen 16.45 Uhr mussten die Feuerwehrkräfte dann in Groß-Karben in der Nähe der Brunnenstraße einen umgefallenen Baum entfernen.

Gegen 19.30 Uhr am Sonntag ging ein Starkregen Groß-Karben nieder. Wassermassen liefen dort durch die Burg-Gräfenröder Straße. Die Feuerwehren Karben Mitte, Burg-Gräfenrode und Okarben wurden alarmiert und pumpten aus fünf vollgelaufenen Kellern und einer Wohnung Wasser ab. Außerdem wurden die geschockten Anwohner durch die Feuerwehrkräfte beruhigt, teilt Stadtbrantinspektor Christian Becker mit.

Unter anderem war auch der Keller eines Wohnkomplexes vollgelaufen, der rund 250 Quadratmeter umfasst. Gegen 21.30 Uhr waren die Einsätze beendet.

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