Die Jury des Wettbewerbs "#maskenliebe" (oben v. l.): Werner Giesler, Marscha Kömpel und Rolf Theis sowie (unten v. l.) Guido Rahn, Lena Wilcke und Dominik Rinkart. FOTO: PM
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Die Jury des Wettbewerbs "#maskenliebe" (oben v. l.): Werner Giesler, Marscha Kömpel und Rolf Theis sowie (unten v. l.) Guido Rahn, Lena Wilcke und Dominik Rinkart. FOTO: PM

"Ein Akt der Nächstenliebe"

  • vonred Redaktion
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Karben(pm). Noch bis Freitag, 21. August, sind die Kunstwerke des Kreativwettbewerbs "#maskenliebe" in der Michaeliskirche in Klein-Karben zu sehen. Für diesen Wettbewerb wurde gemalt, gebastelt, fotografiert, genäht, gedichtet und sogar gebacken: Mehr als 30 kreative Köpfe aus Karben und der Umgebung haben sich beteiligt. Zusammen mit der Stadt hatte die Evangelische Kirchengemeinde aufgerufen, Kunstwerke zum Thema Mund-Nasen-Schutz entstehen zu lassen. "Die Maske zu tragen, ist ein Akt der Nächstenliebe: Ich schütze die anderen, und sie schützen mich", erklärte Pfarrer Werner Giesler seine Intention.

Die Karbener füllten die Idee mit Leben und griffen das ernste Thema auf vielfältige Weise auf. Dabei wird deutlich: Spaß macht das Masketragen niemandem, doch es liegt an uns, ob wir uns auf die störenden Aspekte fokussieren oder mit Kreativität den Blick auf die Vorteile legen. Die gesammelten Werke sind nun in einer Ausstellung in der Michaeliskirche zu sehen.

Lange musste die Wettbewerbsjury diskutieren, ehe sie sich auf zwölf Favoriten einigen konnte. Diese zwölf haben Ehrenpreise erhalten. Die anderen Teilnehmer gehen nicht leer aus: Jeder bekomme einen Preis, betont Bürgermeister und Jury-Mitglied Guido Rahn. Mit den Preisen - Gutscheine für Karbener Restaurants und Geschäfte - unterstützt die Stadt ihre Einzelhändler und Gastronomen, denen die Corona-Krise zu schaffen macht.

"Die Einsendungen waren noch vielfältiger, als wir es zu hoffen gewagt hatten", lobt Mitorganisator und Jury-Mitglied Dominik Rinkart. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Karbener Künstler-Initiative Rolf Theis und den Jury-Mitgliedern Marsha Kömpel und Lena Wilcke wurde die Kirche in ein Masken-Museum verwandelt. Von Gemälden und Collage über selbstgenähte Masken mit besonderen Motiven bis hin zu tiefgründigen Gedichten und Kuscheltieren gibt es dort einiges zu sehen.

Die Ausstellung ist jeweils von 17 bis 18.30 Uhr zu sehen. Weitere Besichtigungszeiten können vereinbart werden. Tel. 0 60 39/35 63.

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