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Ehemaligen-Treffen zum 50-Jährigen der KSS

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Großes Ehemaligen-Treffen in und um die  KSS. Walter Sülberg (unten) verkauft die Festschrift. Merle, Jonas, Isabeau und Hanna aus Stufe 12 bieten Fingerfood. Die Ehemaligen-Band sorgt für Stimmung.
	(Fotos: bnk)
Großes Ehemaligen-Treffen in und um die KSS. Walter Sülberg (unten) verkauft die Festschrift. Merle, Jonas, Isabeau und Hanna aus Stufe 12 bieten Fingerfood. Die Ehemaligen-Band sorgt für Stimmung. (Fotos: bnk) © Barbara Newsham

Karben (bnk). Reges Treiben herrschte in der Kurt-Schumacher-Schule, denn viele ehemalige Schüler waren anlässlich des 50-jährigen Schuljubiläums gekommen. So sahen manche nach vielen Jahren das Gebäude wieder, in dem sie einst die Schulbank gedrückt hatten und konnten feststellen, wie viel sich verändert hatte.

Um das Wiedersehen ehemaliger Klassenkameraden zu vereinfachen, hatten die Referendare vor dem Haupteingang einen Empfangsstand aufgebaut. Sie hatten Jahrgangsschilder von 1965 bis 2015 vorbereitet, die man jeweils dem ersten Schüler von diesem Abschlussjahrgang übergab, der sich anmeldete. Damit konnte man einen Tisch in der Aula oder auf dem Freigelände reservieren, und die Ehemaligen hatten es einfacher, sich zusammenzufinden. Zusätzlich gibt es Buttons zur Beschriftung und es lagen Listen für jeden Jahrgang aus, in die man sich eintragen konnte. Sehr gut besuchte Jahrgänge seien 1985, 1993, 1995, 2007, 2010 und 2011 gewesen, berichtete Referendarin Lisa Heß. Sie ist seit Mai vergangenen Jahres an der Schule, um ihr Referendariat zu absolvieren. Sie unterrichtet Mathematik und Französisch in zwei Einführungsklassen für die Oberstufe und zusätzlich in einer siebten Klasse. »Ich fühle mich hier absolut wohl«, sagte die Florstädterin.

»Schöne Veranstaltung«

Zu den ehemaligen Schülern gehören auch Tina Rudolf und Manuela Müller, die beide aus Petterweil stammen. Ursprünglich kannten sie sich durch das gemeinsame Handballspielen, haben sich aber auch oft in der Schule getroffen. Müller hatte die Schule 1995 verlassen, und Rudolf machte 1998 ihren Abschluss. Kurzfristig hatten sie sich für das Schulfest verabredet, da sie über Facebook Kontakt halten. Sie erzählten, dass es zu ihrer Schulzeit kaum Nachmittagsunterricht gegeben habe und man meist gegen 13 Uhr zu Hause war. Zunächst hatten sie noch keine Klassenkameraden getroffen, dafür aber ein paar ihrer alten Lehrer. »Dies ist eine wirklich schöne Veranstaltung«, bemerkte Rudolf. Eine Führung habe sie schon mitgemacht und dabei festgestellt, wie sich der alte Chemiesaal verändert habe. Ihre alten Fotos aus der Schulzeit hatte sie extra mitgebracht.

»Wir haben das Rahmenprogramm bewusst klein gehalten«, erklärte Schulleiter Franz Wild, »denn wir möchten, dass für die Ehemaligen das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt steht und sie sich in Ruhe austauschen können.« Doch man hatte es sich nicht nehmen lassen, für ein wenig Abwechslung auf der Bühne zu sorgen. So zeigte die Bläserklasse 5 ihr musikalisches Können, und auch die Tanz-AG sorgte mit zwei Stücken für Abwechslung. Ehemalige Schüler, die immer noch in einer gemeinsamen Band spielen, besuchten ihre alte Schule wieder und brachten ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Pop- und Rocksongs auf die Bühne.

Für Essen und Trinken sorgten engagierte Schüler und boten leckere Kuchen mit Kaffee oder Fingerfood und Getränke an. Zur Geschichte der Schule wurde ein Film gezeigt. Zusätzlich hatte man in der Schulbibliothek eine Ausstellung zur Schulgeschichte arrangiert. So wurde die Idee zur Gründung der Schule im Jahr 1962 geboren und konnte 1965 mit dem Bau umgesetzt werden. Damals hieß die Schule noch Mittelpunktschule. Große Veränderungen gab es über die Jahrzehnte. So dauerte es einige Jahre, bis sie auch von den Eltern als Gymnasium akzeptiert wurde. Von der Umstellung auf G 8 war zunächst keiner begeistert, es erforderte auch einen hohen Verwaltungsaufwand.

Die Schulleitung ist stolz darauf, dass man die Schule gut modernisiert hat und Anpassungen für die bevorstehende Inklusion sukzessive erfolgen.

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