Drei Ideen für Kita-Bau in Rendel

  • Holger Pegelow
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Karben (pe). Beim geplanten Neubau des Kindergartens in Rendel präferiert die Stadtverwaltung offenbar einen Anbau an die bestehende Kindertagesstätte. Jedenfalls ist das unschwer aus einer Antwort des Bürgermeisters Guido Rahn (CDU) an die Freien Wähler (FW) herauszulesen.

Die FW hatten sich nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Bisher wurde zum Bebauungsplan zunächst ein Aufstellungsbeschluss gefasst und eine Veränderungssperre für das Gebiet beschlossen. Derzeit prüft man im Fachdienst Bauen drei mögliche Lösungsvarianten: 1. Neubau an einem anderen Standort in Rendel. Dazu heißt es in der Antwort, dass sich die Suche nach einem geeigneten Grundstück allerdings als zeit- und kostenintensiv gestalte.

2. Verzicht auf Neubau und Teilabriss und Neubau auf der Fläche des derzeitigen alten Gebäudeteils. Bei dieser Variante würde keine weitere Fläche benötigt, allerdings müssten die Kita-Kinder rund zwölf Monate anderweitig untergebracht werden. Zwar dürfte dies die kostengünstigste Variante sein, aber mit dem Problem der vorübergehenden anderweitigen Unterbringung. »Dies ist daher nicht unsere präferierte Variante«, heißt es in der Antwort Rahns auf die FW-Anfrage.

Infos für Eltern und Ortsbeirat

3. Neubau neben dem jetzigen Standort. Diese Variante sieht laut Fachdienst die Teilbebauung der Fläche neben der Kita mit einer viergruppigen Einrichtung gegebenenfalls auf zwei Ebenen vor. Nach Fertigstellung könnten vier Gruppen umziehen und der bisherige Altbau könnte abgerissen werden. Anschließend könnte ein Verbindungstrakt an den bisherigen masssiven Bauteil erfolgen.

Die Stadt will die drei Varianten zunächst näher klären und zunächst auf den Elternbeirat und dann auf den Ortsbeirat zukommen.

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