Die Menschen wieder zusammenbringen

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Karben (pm). Nachdem der Kirchenvorstand der Gesamtkirchengemeinde Karben grünes Licht für den »Förderkreis Kirche in Rendel« gegeben hat, wurde dieser auch von der Kirchenverwaltung genehmigt.

Die Gründung der Gesamtkirchengemeinde Karben, mit dem Ziel, Ressourcen zu bündeln, Kompetenzen zusammenzulegen und sich neu aufzustellen, sei ein wichtiger und notwendiger Schritt gewesen. Dadurch habe auch die Pfarrstelle in Rendel erhalten bleiben können, teilt die Gesamtkirchengemeinde mit.

Gemeindeleben in den Ortskirchen

Ein wichtiger Baustein der Gesamtkirchengemeinde ist das Gemeindeleben in den einzelnen Ortskirchen. Es sorgt für ein vielfältiges und breit gefächertes Angebot in ganz Karben. Dafür zuständig in den einzelnen Gemeinden ist der Ortsgemeindeausschuss (OGA). Zu seinem Verantwortungsbereich gehören unter anderem kleine Anschaffungen, lokale Gottesdienste, Lektoren- und Küsterdienste, die lokale, kleine Bauunterhaltung, die Verwaltung des Gemeindehauses und der Kirche.

»Der OGA sorgt aber in erster Linie für ein attraktives und umfangreiches Angebot in der Gemeinde und fördert das soziale Miteinander. In Rendel mit verschiedenen Gruppen und Kreisen, Gemeindefesten und Weihnachtsmarkt, Veranstaltungen in der Kirche und im Pfarrgarten, Aktivitäten und Projekte für Groß und Klein. »Es gibt vieles, was wir auf den Weg bringen wollen. Doch wir kommen schnell an unsere Grenzen und sind auf Unterstützung angewiesen«, so Frank Braunroth, Mitglied im Ortsgemeindeausschuss (OGA) Rendel. Er hat den »Förderkreis Kirche in Rendel« auf den Weg gebracht. Alle sollen sich wohlfühlen: Kinder, junge Menschen, Familien, Seniorinnen und Senioren. Man wolle eine Verbindung schaffen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Alt und Neu. »Wir wollen die Menschen einladen, unsere Gemeinde aktiv mitzugestalten, ohne dabei zwingend im Kirchenvorstand oder im Ortsgemeindeausschuss zu sein.« Jede und jeder ist willkommen. Egal welcher Nationalität, ethnischer Herkunft, Weltanschauung oder sexueller Orientierung. Jeder entscheide über sein Engagement, ohne Zwang und ohne Verpflichtung. Das ist der Gedanke für einen Förderkreis, deren Mitglieder das Gemeindeleben ideell und materiell fördern und somit ein Baustein in der Gemeinde seien.

Gemeindehaus mit Leben erfüllen

Mit dem »Café im Pfarrgarten« möchten will der Förderkreis die Menschen bei selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und kühlen Getränken wieder ein Stück zusammenbringen und für ein wenig Normalität in dieser Zeit sorgen. Es gibt noch einen Termin am 19. September. Bei guter Resonanz solle das Café im nächsten Sommer fester Bestandteil des Gemeindelebens werden, vielleicht dann auch mit Musik, Gesang oder Poetry-Slam.

Zudem solle im Pfarrgarten ein Rosengarten und ein Kräutergarten entstehen, dafür wolle man Paten finden. »Das Gemeindehaus soll mehr mit Leben gefüllt werden. Wer also eine Idee für ein Angebot hat, der kann sich an den Förderkreis wenden.«

»Wir wollen viele Menschen für den Förderkreis begeistern und dazu motivieren, sich aktiv am Gemeindeleben zu beteiligen und hoffen, dass wir dadurch viele Ideen und Projekte umsetzen können.

Frank Braunroths persönliches Ziel: Wieder eine Gemeindefreizeit zu organisieren. Alle Informationen über den Förderkreis und die Satzung findet man auf der Website www.förderkreis-kirche- rendel.de.

Die konstituierende Sitzung des Förderkreises findet am 1. September um 20 Uhr statt.

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