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ZWISCHEN HOFFEN UND BANGEN - Rund 1100 Conti-Beschäftigte am Standort Karben leben derzeit zwischen Hoffen und Bangen. Zusammen mit der IG Metall versucht die Belegschaft die geplante Werksschließung noch abzuwenden. Nach wie vor hängt das Thema aber wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Menschen. »Diese Pläne müssen endlich vom Tisch«, fordert der Frankfurter Bevollmächtigte der IG Metall, Michael Erhardt, im Namen von Belegschaft und Betriebsrat. »Sie sind betriebswirtschaftlich nicht nachzuvollziehen. Die Produkte und Leistungen aus Karben werden weiterhin gebraucht.« Gestern stand der Tag der Entscheidung an. Eine ranghohe Delegation der Unternehmensführung war vor Ort, um wegweisende Verhandlungen zu führen. Vor dem Werkstor demonstrierten derweil die Betroffenen hoffnungsvoll und doch kämpferisch. Je nach Ausgang der Verhandlungen wolle man weiterkämpfen. jsl/

Contiwerk Karben

Conti-Mitarbeiter in Karben: Zwischen Hoffen und Bangen

  • vonJürgen Schenk
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Rund 1100 Conti-Beschäftigte am Standort Karben leben derzeit zwischen Hoffen und Bangen. Zusammen mit der IG Metall hat die Belegschaft am Mittwoch erneut vor dem Werk gestreikt.

Rund 1100 Conti-Beschäftigte am Standort Karben leben derzeit zwischen Hoffen und Bangen. Zusammen mit der IG Metall versucht die Belegschaft die geplante Werksschließung noch abzuwenden. Nach wie vor hängt das Thema aber wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Menschen. »Diese Pläne müssen endlich vom Tisch«, fordert der Frankfurter Bevollmächtigte der IG Metall, Michael Erhardt, im Namen von Belegschaft und Betriebsrat. »Sie sind betriebswirtschaftlich nicht nachzuvollziehen. Die Produkte und Leistungen aus Karben werden weiterhin gebraucht.« Gestern stand der Tag der Entscheidung an. Eine ranghohe Delegation der Unternehmensführung war vor Ort, um wegweisende Verhandlungen zu führen. Vor dem Werkstor demonstrierten derweil die Betroffenen hoffnungsvoll und doch kämpferisch. Je nach Ausgang der Verhandlungen wolle man weiterkämpfen. jsl/ FOTO: SCHENK

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