CDU will mehr Überwachung

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Karben (pm). »Karben ist eine sichere Stadt - und das soll so bleiben.« So leitet die CDU eine Pressemitteilung zu ihrem Prüfantrag ein, die Videoüberwachung an den Bahnhöfen auszubauen. Geht es nach den Christdemokraten, soll die bestehende Überwachung am Bahnhof Groß-Karben modernisiert und ausgebaut werden und möglichst auch der Bahnhof Okarben mit Videoüberwachung ausgestattet werden.

Die Zahl der Straftaten in Karben habe sich in den vergangenen zehn Jahren laut polizeilicher Kriminalstatistik halbiert. Die Kriminalitätsbelastung pro 1000 Einwohner liege bei etwa der Hälfte des hessischen Durchschnitts. »Für diese gute Bilanz haben wir einiges getan, wie die Einrichtung der Sicherheitswache von Landes- und Stadtpolizei am Bahnhof, die Aufstockung der Stadtpolizei und die in Karben seit vielen Jahren vorbildliche Präventionsarbeit«, so Kathrin Grüntker, die stellvertretende CDU-Vorsitzende.

Die Landesregierung habe nun für 2021 insgesamt 2,8 Millionen an zur Verfügung gestellt, um damit zwei Drittel der Anschaffungskosten für die Einrichtung von Videoschutzanlagen, die den Kommunen entstehen, zu übernehmen. »Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen, inwiefern eine Bezuschussung durch das Land im Rahmen des Ausbaus der Videoüberwachung an den Bahnhöfen in Kloppenheim, beziehungsweise Okarben möglich ist.«

In Hinblick auf eine mögliche Videoüberwachung an den Standorten seien bei der Planung mögliche Änderungen zu berücksichtigen, die sich im Rahmen des viergleisigen Ausbaus ergeben könnten, heißt es im CDU-Antrag. Für den städtischen Anteil seien bereits Mittel im Haushalt veranschlagt, da man ohnehin vorhatte, die Anlage am Bahnhof Groß-Karben auch Richtung Kloppenheimer Seite zu erweitern. »Die Videoüberwachung ist ein gutes Instrument, um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen und mit der Installation am Bahnhof den ÖPNV attraktiver zu machen. Dank der bestehenden Videoüberwachung am Bahnhof Groß-Karben und der Live-Übertragung zur Polizei konnte bereits ein Serieneinbrecher gefasst werden, der mit der S-Bahn flüchten wollte. Die Technik hat sich weiterentwickelt, weshalb eine Modernisierung der Anlage geprüft werden sollte, ebenso wie die Erweiterung Richtung Kloppenheim und am Bahnhof Groß-Karben«, so Grüntker.

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