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Mit blau eingefärbten Uniformen fing alles an

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Karben (dit). Seit 50 Jahren gibt es in Klein-Karben eine Jugendfeuerwehr. Gegründet wurde die Jugendgruppe, damals noch »Schülerfeuerwehr« genannt, am 5. Mai 1960 von Ortsbrandmeister Philipp Troß.

Karben (dit). Seit 50 Jahren gibt es in Klein-Karben eine Jugendfeuerwehr. Gegründet wurde die Jugendgruppe, damals noch »Schülerfeuerwehr« genannt, am 5. Mai 1960 von Ortsbrandmeister Philipp Troß. Die Einsatzkleidung der Jugendfeuerwehr habe aus alten, blau eingefärbten, ehemaligen Wehrmachtsuniformen bestanden, berichtete der derzeitige Jugendwart Christoph Häusler. Für Übungen hätte ein ausgemusterter Hydrantenwagen zur Verfügung gestanden. »Trotzdem versah die Jugendfeuerwehr ihren Dienst mit großem Eifer«, sagte Häusler.

Er informierte, dass 1974 eine Mädchengruppe und 1978 ein Jugendfeuerwehrvorstand ins Leben gerufen wurden. Neben der brandschutztechnischen Ausbildung wurde und werde der Teilnahme an Wettkämpfen und einer sinnvollen Freizeitgestaltung hohe Bedeutung beigemessen. Freizeiten würden regelmäßig durchgeführt.

Die Frühjahrs- und Herbstabschlussübungen seien fester Bestandteil des Dienstplans der Jugendlichen, die sich auch bezüglich des Umweltschutzes engagierten. Ein Highlight sei mittlerweile der so genannte »Berufsfeuerwehrtag«, teilte Häusler mit, der seine Hoffnung auf ein langes Fortbestehen der Jugendfeuerwehr zum Ausdruck brachte. Nebenbei engagieren sich die Jugendlichen auch im Umweltschutz oder engagieren sich beim Stadtwettkampf, der erstmal wieder 2008 ausgetragen wurde. Dabei ging es um Schnelligkeit, Löschübungen und einen theoretischen Test. »Die Klein-Kärber wurden Sieger«, erinnerte sich Häusler.

Um neue Mitglieder hat die Wehr im vergangenen Jahr geworben. Hier gab es Aktionen mit Schülern der Selzerbachschule im Feuerwehrhaus. »Mittlerweile gehören 25 aktive Jugendliche zu unserem Bestand«, so Häusler abschließend.

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