Albrecht Gauterin  CDU-Fraktionsvize
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Albrecht Gauterin CDU-Fraktionsvize

CDU bindet Bürger mit ein

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Karben (pm). Die CDU hat eine neue Online-Umfrage gestartet, um die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu einem aktuellen Thema einzuholen. Diesmal geht es um den Standort für die Kita Petterweil.

Hintergrundinfos für Abstimmung

»Der aktuelle Kindergarten ist bereits voll belegt. Durch den absehbaren Zuzug von Familien im Neubaugebiet muss die Stadt handeln«, erläutert der Petterweiler Stadtverordnete und CDU-Fraktionsvize Albrecht Gauterin die Situation. Er führt weiter aus: »Der jetzige Standort im Ort ist jedoch für eine Erweiterung zu klein, sodass über eine Verlagerung des Kindergartens in das Neubaugebiet in Petterweil diskutiert wird.«

Folgende Hintergrundinformationen gibt die Union den Abstimmungsteilnehmern zu bedenken:

1. Eine notwendige Erweiterung des bestehenden Kindergartens ist aufgrund der Eigentumsverhältnisse schwierig. Ein angrenzender Grundstückserwerb ist ggf. nur sehr teuer zu erreichen.

2. Kurze Beine, kurze Wege: Der jetzige Kindergarten ist zentral im Ort. Die U3-Kleinkind-Betreuung befindet sich im Bürgerhaus in der Nähe.

3. Ein neuer Standort im Neubaugebiet bietet modernere Standards, würde jedoch einen weiteren Weg bedeuten.

4. Der momentane Kindergarten könnte nach Verlagerung in das Neubaugebiet als Tagespflege für Senioren in zentraler Lage genutzt werden. Ein Ausbau mit seniorengerechten Wohnungen ist ebenfalls denkbar.

5. Der Verbleib am alten Standort ermöglicht mehr Wohnraum im neuen Neubaugebiet.

Vor diesem Hintergrund stellen die Christdemokraten zwei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl: »Der Kindergarten soll, falls möglich, zentral im Ort ausgebaut werden.« oder: »Kompletter Neubau des Kindergartens im Neubaugebiet.«

Am alten Standort oder am neuen?

Gauterin erläutert zur Intention der Umfrage: »Wir wollen ein Stimmungsbild unter den Karbenern und insbesondere unter den Petterweilern einholen. Beide Standorte haben ihr Für und Wider. Ob eine Erweiterung am jetzigen Standort möglich ist, hängt vom Flächenerwerb ab, den wir nicht garantieren können. Trotz dieses Unsicherheitsfaktors ist es uns wichtig, bei einer solch wichtigen Frage nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg zu entscheiden. Das Stimmungsbild wird in den weiteren Entscheidungsfindungsprozess einfließen.« FOTO: PRIVAT

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