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Hier darf montags bis donnerstags nicht mehr geparkt werden: Die Stadt hat am Ende des Holunderweges in Groß-Karben dieses Schild aufgestellt.

Begrenztes Parkverbot im Holunderweg

  • Holger Pegelow
    vonHolger Pegelow
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Karben (pe). Das von der Stadt verhängte Parkverbot am Ende des Holunderwegs in Groß-Karben sorgt für Diskussionen. Das Parkverbot war im Frühjahr angeordnet worden, die SPD-Fraktion hatte es zum Anlass für eine Anfrage an den Magistrat genommen. Darin wird danach gefragt, aufgrund welcher Anordnungen das erfolgt sei und ob es Gründe dafür gebe. Zudem fragte die SPD danach, warum denn der Ortsbeirat nicht einbezogen worden sei.

Darauf antwortete Bürgermeister Guido Rahn (CDU), das Parkverbot sei »wegen der permanenten Blockierung des Wendebereichs und der daraus resultierenden Probleme bei der Müllentleerung« angeordnet worden.

Die Probleme seien von den Anwohnerinnen und Anwohnern wiederholt geschildert worden, sodass die Verwaltung kurzfristig reagiert habe.

Auch Rahn sagt, es gebe dort unterschiedliche Interessenlagen. Allerdings könnten als Wendehammer konzipierte Bereiche nicht generell zum Parken freigegeben werden.

Die Begrenzung des Parkverbotes auf die Zeit montags bis donnerstags von 7 bis 15 Uhr sei eine Anregung von Anliegern gewesen.

Als der Reporter am Ende des Holunderwegs ein Foto macht, wird er von Anwohnern angesprochen. Dieses Schild sei lächerlich, denn die Müllabfuhr fahre seit Jahren bereits rückwärts in diesen Straßenabschnitt hinein. Zudem sei es aufgrund der baulichen Situation ohnehin unmöglich, dass so große Müllautos dort wenden könnten.

Jörg Witzenberger von der Stadtpolizei sagt dazu, die Beschwerden über nicht geleerte Mülltonnen seien massiv gewesen. »Die Autos parkten dort so, dass die Tonnen nicht abgeholt werden konnten.« Es habe »zuhauf Beschwerden« gegeben. Deshalb habe man einen Vor-Termin mit Bürgermeister, Müllabfuhrunternehmer und Verwaltung anberaumt und mit den Anwohnern gesprochen.

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