Das von der Stadt neu gekaufte Tempoanzeigegerät ist auf der Rendeler Straße installiert worden. (Foto: pe)
+
Das von der Stadt neu gekaufte Tempoanzeigegerät ist auf der Rendeler Straße installiert worden. (Foto: pe)

10 000 Autos auf der Rendeler Straße

Karben (cf). Im Karbener Stadtgebiet sind die Autofahrer entgegen aller anderslautender Meinungen offensichtlich nicht zu schnell unterwegs. Aber: Im Rahmen der Messungen und Zählugnen wurde auch bekannt, dass auf der Rendeler Straße täglich 10 000 Autos fahren.

Dies ergaben mehrere Messungen zur Höhe des Verkehrsaufkommens, die im Stadtgebiet seit Anfang des Jahres durchgeführt werden. Die Messungen fanden in den betreffenden Straßen jeweils rund um die Uhr an sieben Tagen statt.

Über das Ergebnis im Stadtteil Klein-Karben informierte den Ortsbeirat auf dessen jüngster Sitzung Fachbereichsleiter Uwe Axtmann. Er ist bei der Stadt Karben unter anderem zuständig für die Bereiche Verkehrslenkung und Verkehrsüberwachung.

"Bei den Messungen handelte es sich nicht um Geschwindigkeitskontrollen, sondern um Registrierung des Verkehrsaufkommens. Dennoch wurden die Geschwindigkeiten der die Kamera passierenden Fahrzeuge erfasst", informierte Axtmann. Am 14. März 2014 wurden am Ortseingang Klein-Karben aus Richtung Rendel kommend, auf der Rendeler Straße 102 bis 106, insgesamt 10 000 Fahrzeuge registriert. In der 50-km-Zone lag die Durchschnittsgeschwindigkeit von 85 Prozent aller Fahrzeuge bei 48 Stundenkilometer. Ob es sich beim Spitzenreiter mit 100 Stundenkilometern um ein Einsatzfahrzeug von Notarzt, Feuerwehr oder Polizei oder um ein Privat- oder Firmenfahrzeug handelte, wurde bei dieser Messung nicht erfasst.

In der Ortsmitte habe die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 85 Prozent aller Fahrzeuge ebenfalls 48 Stundenkilometer betragen. In der 30er-Zone wurden am 10. Februar laut Axtmann 474 Fahrzeuge registriert. Hier war der schnellste Fahrer mit 60 Stundenkilometern unterwegs.

Eine Gefährdung von Selzerbachschülern durch Autos, die haltende Busse überholten, meldete Anwohner Rene Seemann. "Hält der Bus, überholen ihn Autofahrer auf der Gegenfahrbahn. Fahrzeuge, die in Richtung Rendel unterwegs sind, weichen auf den Parkstreifen aus, wo die Kinder entlang laufen. Der Anwohner schlug zur Entschärfung der brenzligen Situation für Fußgänger und Autofahrer die Verlegung der Bushaltestelle in die einige Meter entfernte Straßenbucht vor. Axtmann will den Vorschlag prüfen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare