Archäologische Radtour durch Karben

  • schließen

Am Donnerstag, 13. September, heißt es wieder: "Mens sana in corpore sano" (ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper). Die 15. Archäologische Radtour führt auf einer Strecke von 20 Kilometern in die südliche Wetterau durch die Gemarkung von Karben.

Am Donnerstag, 13. September, heißt es wieder: "Mens sana in corpore sano" (ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper). Die 15. Archäologische Radtour führt auf einer Strecke von 20 Kilometern in die südliche Wetterau durch die Gemarkung von Karben.

Im Rahmen der Tour werden historische Plätze besucht, an denen die Geschichte ihre Spuren hinterlassen hat. Karben zählt mit seinen bedeutenden Bodendenkmälern aus der römischen Zeit zu den wichtigsten Orten dieser Epoche in Hessen. In der Gemarkung finden sich aber auch Fundstellen der Jungstein-, Bronze- und Eisenzeit bis hin zum Mittelalter und zur Neuzeit.

An der Tour werden auch Landrat Jan Weckler, Bürgermeister Guido Rahn und Kreisarchäologe Dr. Jörg Lindenthal teilnehmen. Los geht’s um 14 Uhr am Parkplatz vor dem Rathaus. Von dort fährt die Gruppe in Richtung Rendel, wo der erste Stopp beim römischen Landgut erreicht wird.

Danach durchquert die Gruppe das Waldgebiet "Pelzkappe", fährt die Landesstraße nach Nidderau und legt im zweiten Waldstück im Bereich des Trimmpfades einen weiteren Stopp ein. Dort befinden sich vorgeschichtliche Hügelgräber. Die Radtour führt weiter über Burg-Gräfenrode, mit kurzer Rast am Ludwigsbrunnen, nach Okarben. Dort wird Kreisarchäologe Lindenthal über das römische Kastell berichten. Der vierte Stopp liegt gegenüber dem Berufsbildungswerk. Schwerpunkt ist dort das merowingerzeitliche Gräberfeld.

Die letzte Station wird schließlich im Süden von Kloppenheim erreicht. Von dort aus fährt die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt am Karbener Rathaus.

Die Teilnahme ist kostenlos. Mitzubringen sind – außer einem Tourenrad oder einem Mountainbike sowie einem Helm – eine Brotzeit und Getränke. (Foto: pm)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare