Blumen und Urkunden für (vorne, v. l.) Vera Stiller-Faida, Wolfgang Stolper und Christine Kremer. Es gratulieren (hi., v. l.) Hans-Jürgen Schenk, Guido Rahn und Otmar Stein.
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Blumen und Urkunden für (vorne, v. l.) Vera Stiller-Faida, Wolfgang Stolper und Christine Kremer. Es gratulieren (hi., v. l.) Hans-Jürgen Schenk, Guido Rahn und Otmar Stein.

Abschied nach vielen Jahren im Dienste der Stadt

Karben (bro). Die Freude überwog bei der kleinen Feier, zu der die Stadt anlässlich der Verabschiedung zweier verdienter Mitarbeiter und einer Ehrung zum 25-jährigen Dienstjubiläum eingeladen hatte.

Bürgermeister Guido Rahn fand in Anwesenheit von Erstem Stadtrat Otmar Stein und Hans-Jürgen Schenk, dem Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste, persönlich gehaltene Worte der Anerkennung und des Dankes auch im Namen des Magistrats für Christine Kremer, Vera Stiller-Faida und Wolfgang Stolper. Die Geehrten erhielten außer anerkennendem Lob auch Urkunden und Blumensträuße. Gekommen waren auch Kollegen, die Abschied nehmen und gratulieren wollten.

Christine Kremer hat nach fast 46 Jahren im pflegerischen Beruf zum 1. Februar ihre Freistellungsphase begonnen. 1968 hatte sie mit der Pflegevorschule in Speyer und 1971 mit der Ausbildung zur Krankenschwester in Kandel/Pfalz begonnen. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester arbeitete sie in verschiedenen Krankenhäusern in Mannheim, Frankfurt und Bad Homburg. 1995 wurde sie in den Pflegedienst der Stadt eingestellt. Nachdem 2011 der Pflegedienst der Stadt geschlossen und an den ASB übertragen wurde, wurde sie vom ASB übernommen. Am 31. Januar 2019 endet ihre Freistellungsphase. Kremer überlegt, ob sie doch noch stundenweise weiterarbeiten wird. Ihr fehlt der Kontakt zu den Patienten. Rahn sprach ihr seine Anerkennung für ihre 46 Dienstjahre aus.

Vera Stiller-Faida darf noch nicht an Ruhestand denken. Aber sie durfte am 1. April ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Deshalb gab es jetzt eine Urkunde und einen Blumenstrauß als Anerkennung. Stiller-Faida begann ihre Ausbildung 1974 mit der Fachoberschule und absolvierte 1977 ihr Berufspraktikum als Erzieherin. 1989 wurde sie als Erzieherin in der Kita Kloppenheim von der Stadt eingestellt. Zurzeit ist sie Leiterin des Kloppenheimer Kinderhorts "Glückskinder", seit 2011 auch noch Leiterin der benachbarten Kita "Glückskinder". Ihr Engagement für Kinder lobte Rahn und bedankte sich dafür. Auch ihr überreichte er eine Urkunde und Blumen.

Wolfgang Stolper wollte schon früher aufhören, doch er ließ sich überreden und verlängerte um zwei Jahre. Doch nun geht er mit 65 Jahren und drei Monaten zum 30. Juni in den Ruhestand. 1966 begann er mit der Ausbildung zum Bauzeichner. Es folgte ein Studium im Bereich Bauwesen. Nach dem Grundwehrdienst arbeitete er als Bauingenieur bei einem großen Bauunternehmen und später als Bauleiter beim Staatsbauamt Frankfurt II. Seit 1993 ist der Tiefbauingenieur bei der Stadt angestellt, zuerst als stellvertretender Leiter Tiefbau, dann als stellvertretender Leiter des Fachbereichs Bauen, Stadtplanung und Liegenschaften und als Fachdienstleiter Tiefbau.

Rahn sprach ihm Dank aus und machte ihm außerdem ein Angebot für weitere Jahre. Das jedoch lehnte Stolper lächelnd ab. Er freue sich, dass er jetzt mehr Zeit für sein Hobby, das Golfspielen, habe.

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