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Im Team sammelt es sich gleich leichter: Viele Hände helfen bei der Apfelweingilde mit.

50 Zentner Äpfel werden zu Äppler

Karben (pm). Vom Baum in die Kelter, von der Kelter in das Fass, lautet das Motto der Rendeler Apfelweingilde. So auch in der vergangenen Woche: Da trafen sich die Mitglieder mit Freunden und Bekannten, der Rendeler Apfelweingilde, bei bestem Wetter zur diesjährigen Apfelernte, auf ihrer Streuobstwiese vor und hinter dem Naturfreunde Haus am Silberwiesenweg.

Viele Hände sammelten die von den Bäumen geschüttelten Früchte auf und füllten sie in Säcke. Mit der Ernte von zwei weiteren Grundstücken, kamen rund 50 Zentner Äpfel zusammen.

Ein Teil der Äpfel wurde noch am gleichen Tag bei der Kelterei Rapp’s abgeliefert, um mit dem Erlös den Kelterlohn und die nicht wegzudenkende Brotzeit für alle Helfer zu bezahlen. Gekeltert wurde bei den Mitgliedern des NABU in Ober Erlenbach, die eigens dafür in ihren Räumen mit einer neuen Apfelpresse und Kelter ausgestattet sind. »Der eigene Saft reift in Rendel im kühlen Keller ohne Zusatzstoffe, Gärhilfen oder Chemie, zu einem Edlen Stöffchen«, teilt die Gilde mit. Das Grundstück wird unter den Auflagen des Naturschutzes drei bis viermal gemäht und die Bäume geschnitten. Fässer müssen gereinigt werden und der Keller gepflegt, sowie die Kontrolle des Gärvorgangs nicht zu vergessen.

Ein Höhepunkt der Saison sei die von Ulrike Loos, Bund-Karben organisierte Apfelweinverkostung vieler Kelterfreunde in und um Karben. »Hier werden die zu Verfügung gestellten Apfelweine von den Anwesenden probiert und bewertet.« In den vergangenen Jahren sei die Bewertung des Rendeler Stöffche äußerst gut gewesen und in der Rangliste mit an oberster Stelle. Eine ähnliche Bewertung erhoffe man sich für dieses Jahr.

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