22 freie Plätze in Asylunterkünften

  • Holger Pegelow
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Karben (pe). Die Karbener FDP hat die Ereignisse in Afghanistan mit dem Truppenabzug der Amerikaner und der Alliierten zum Anlass für eine Anfrage an den Magistrat der Stadt genommen. In der Anfrage des Stadtverordneten Oliver Feyl heißt es: »Angesichts der aktuellen Lage in Afghanistan ist von dort mit einem höheren Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland zu rechnen.

Gleichzeitig ist geplant, die Unterkünfte in der Max-Planck-Straße 6 zu kündigen.« Vor diesem Hintergrund fragt Feyl, wie viele Plätze denn für eventuelle Zuweisungen von Menschen aus Afghanistan zur Verfügung stünden. Wie berichtet, verfügt die Stadt über noch drei Unterkünfte, in denen Flüchtlinge leben: Fasanenhof und zwei Häuser in der Max-Planck-Straße. Die Stadt hat eine der Unterkünfte in der Max-Planck-Straße im Gewerbegebiet gekündigt. In der Antwort der Stadt heißt es, aktuell seien rechnerisch 50 Plätze frei und 65 belegt. Sollten die verbleibenden Bewohner aus dem einen Haus in der Max-Planck-Straße in das andere Haus in derselben Straße umziehen, blieben noch 22 Plätze für Neuzuweisungen.

Wie berichtet, will die Stadt eine der Flüchtlingsunterkünfte schließen, da die Zahl der Zuweisungen sehr gering ist. Im gesamten Jahr 2020 wurden laut Auskunft der Stadt drei Personen zugewiesen, bis Ende August dieses Jahres weitere drei. Sollte sich die Belegung kurzfristig ändern, würde die Stadt »natürlich über eine Verlängerung der Mietdauer der Max-Planck-Straße 6 verhandeln«, heißt es in der Antwort an den FDP-Stadtverordneteen Oliver Feyl abschließend.

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