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ZUM NACHDENKEN

Influencer mit froher Botschaft

  • vonred Redaktion
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Das Fest "Allerheiligen" ist in unserer Gesellschaft noch bekannt. Wir verbinden es mit dem Totengedenken und bereiten die Gräber auf den Friedhöfen dekorativ für den Winter vor. Es ist Brauch hinzugehen eine Kerze aufzustellen und der Verstorbenen besonders zu gedenken. - Ist das noch so? Ja und Nein, wir brauchen einen neuen Zugang zu diesem Tag.

Seit einigen Jahren kennen wir den Begriff "Influencer" über die neuen sozialen Medien. Es ist jemand, der Einfluss nimmt. Dieser Gedanke lässt mich erst mal auf Ablehnung gehen, erst im zweiten Blick kann ich entdecken, dass es nur ein prägnanter Begriff ist, für ein Phänomen, dass wir schon immer pflegen. "Einflussnehmer" können wir auch sagen, Menschen die in einer bestimmten Weise auf andere einwirken. Schauen wir uns diese Möglichkeit positiv an, so finden wir sicher vertraute Alltagsbeispiele. Bin ich selbst ein Influencer, ist es sogar mein Auftrag als Influencer in meinem Umfeld zu wirken? Das kann in der Familie sein, das sind Großeltern, das sind Lehrer. Alle, die aktiv auf den anderen einwirken, Gutes wie auch Schlechtes transportieren. So sind auch die sogenannten Heiligen als Influencer zu nennen, denn sie sind in der Tradition in dieser Rolle. Wichtig ist, dass wir heute lernen zu unterscheiden, was dient dem guten Leben oder was macht krank und unfrei.

Werden Sie ein Influencer mit der frohmachenden Botschaft die uns geprägt hat.

Ursula Rettinghaus, Gemeindereferentin in der katholischen Pfarrgruppe Karben und den Gemeinden Heldenbergen/Büdesheim

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