Der Wiesenweg soll als Querverbindung zwischen Schule bzw. zukünftigem Seniorenzentrum und Hasselhecker Straße erhalten und barrierefrei ausgebaut werden.
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Der Wiesenweg soll als Querverbindung zwischen Schule bzw. zukünftigem Seniorenzentrum und Hasselhecker Straße erhalten und barrierefrei ausgebaut werden.

"Immens hohe Nachfrage"

  • vonAnnette Hausmanns
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Diese weiteren Punkte zum überarbeiteten Bebauungsplan-Entwurf für den zweiten Bauabschnitt im Ober-Mörler Neubaugebiet Schießhütte II kamen am Donnerstag im Ausschuss zur Sprache:

Rückhaltebecken:Zum Thema Regenrückhaltebecken an der Usa, ebenfalls Bestandteil des B-Plan-Entwurfes, erläuterte Stadtplaner Holger Fischer neue Aufgaben aufgrund von Denkmalschutz-Fragen am Ort einer früheren Siedlung und möglicher Kampfmittelräumung. Hier müsse sondiert werden. Das Becken werde versickerungsfähig gestaltet und eigne sich wegen seiner Bauart als Durchflussbecken auch nicht, um Wasser möglicherweise zu Sportplätzen auf der anderen Usaseite zu pumpen, wie im Parlament unlängst beantragt.

Naturschutz:Für Ausgleichsmaßnahmen würden Ziele genannt, detaillierte Maßnahmen aber noch nicht festgesetzt, erläuterte Planer Fischer.

Begrünung:Die westliche Ortsrandbegrünung werde mit privaten Interessen abgestimmt.

Fußweg:Ins Sitzungsprotokoll mit aufgenommen und der Beschlussempfehlung beigefügt wurde der Wunsch, eine barrierefreie und beleuchtete direkte Fußwegverbindung zwischen Schule (sowie geplantem Seniorenzentrum) und Hasselhecker Straße (respektive Einkaufszentrum) zu erhalten, womöglich in wasserdurchlässiger Ausführung, um weitere Versiegelung parallel zur geplanten Straße zu verhindern.

Keine Riegelbebauung:Der Empfehlung ebenso beigefügt wurde das Versprechen, eine Riegelbebauung auf einem langen, schmalen Grundstück am westlichen Planrand zu verhindern. "Auf Lücken zwischen den entstehenden Gebäuden werden wir beim Grundstücksverkauf achten", versprach Fabian Schäfer von der GEG.

Pferdekoppel:Im westlichen Plangebiet wird eine Pferdekoppel offen gelassen, um den landwirtschaftlichen Hofbetrieb zu erhalten. Ebenso werde ein Zuweg zu einer hoffernen Ausgleichsfläche vorgesehen.

Erschließungskosten:Die Anlieger an der Straße "Zur Schießhütte" würden von Erschließungsgebühren befreit, da man hier ohnehin durch müsse, erläuterte Schäfer. Die Kosten sollen auf die Gesamtheit der Erschließungskosten umgelegt werden.

Parken:Stellplätze dürften laut Planer im Neubaugebiet mit seinen breiteren Straßen und Parkmöglichkeiten keine Mangelware werden.

Nachfrage:Laut Investoren und Planern ist die Nachfrage nach Grundstücken im zweiten Bauabschnitt immens: Auf 80 Bauplätze kämen aktuell bereits 150 Interessenten.

Glasfaser:Häuslebauer im ersten Bauabschnitt sollen bis spätestens Februar ans Glasfasernetz angeschlossen werden, stellte Schäfer in Aussicht. Offen sei noch, wer im zweiten und dritten Bauabschnitt die Glasfaser verlege.

Spielplatz:Im dritten Bauabschnitt soll ein Spielplatz vorgesehen werden.

Seniorenzentrum:Das geplante Seniorenzentrum im ersten Bauabschnitt gehöre zwar nicht in seinen Aufgabenbereich, erklärte Schäfer. Die GEG habe gleichwohl eine "Spiritus Rector"-Funktion, wenn es beispielsweise um die Einhaltung von Fristen gehe. Ein Abstimmungsgespräch zwischen Gemeinde und der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GfdE) als Seniorenzentrums-Investor sei für den Folgetag anberaumt, ergänzte Bürgermeisterin Kristina Paulenz am Donnerstag in der Ausschusssitzung. hau/FOTO: HAU

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