Die Reichelsheimer Feuerwehr bekämpft einen Heckenbrand in der Straße „Im Hainweg“ in Reichelsheim-Weckesheim. Auf der Straße liegen Schläuche. Stellvertretender Stadtbrandinspektor Markus Ritter hat die Einsatzleitung.
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Ein Heckenbrand in Reichelsheim-Weckesheim hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Auch ein Wohnhaus wurde beschädigt.

Feuerwehr im Einsatz

Heckenbrand in Weckesheim beschädigt Wohnhaus - Vier Personen kommen ins Krankenhaus

  • vonMarion Müller
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Ein Heckenbrand in Reichelsheim-Weckesheim hat für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Das Feuer beschädigte unter anderem ein Wohnhaus. Vier Personen sind ins Krankenhaus gekommen.

  • Sechs bis acht Meter lange Hecke brennt
  • Feuer greift auf Gartenlaube über und beschädigt Wohnhaus und Auto
  • Vier Personen kommen vorsorglich in ein Krankenhaus

In Reichelsheim-Weckesheim ist es am Samstag gegen 14 Uhr zu einem Heckenbrand in der Straße „Im Hainweg“ gekommen. Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle ankam, stand die sechs bis acht Meter lange Hecke laut stellvertretenden Stadtbrandinspektor Markus Ritter bereits im Vollbrand. Zudem habe das Feuer bereits auf eine Gartenlaube mit Freisitz übergegriffen. Zur Brandursache wollte sich Einsatzleiter Ritter nicht weiter äußern.

Heckenbrand in Weckesheim: Spraydosen explodieren

In der Gartenlaube gelagerte Spraydosen explodierten aufgrund der Hitze. Die enorme Wärmeausstrahlung habe zudem ein auf der anderen Straßenseite geparktes Auto beschädigt. Aufgrund von Funkenflug seien auch kleinere Schäden am Wohnhaus entstanden. „Im Bereich des Daches hatte es angefangen zu kokeln“, sagte Ritter. Mit Wärmebildkameras habe die Feuerwehr das Dach untersucht. Außerdem seien Polstermöbel von Nachbarn sowie ein aufblasbares Schwimmbecken durch Funkenflug beschädigt worden.

Etwa 30 Einsatzkräfte der Reichelsheimer Feuerwehr sowie der Stadtteilfeuerwehr Weckesheim bekämpften den Brand. Die Feuerwehren aus den Stadtteilen Beienheim, Blofeld, Dorn-Assenheim und Heuchelheim standen laut Einsatzleiter Ritter in Bereitschaft. Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz. Drei Hausbewohnern und eine Nachbarin seien vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Aufgrund von Löschversuchen habe bei den Vier der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestanden. Nach 1,5 Stunden sei der Einsatz beendet worden.

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