Halbe Million für den Kurbetrieb

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Wiesbaden(dpa). Die Landesregierung zahlt den Heilkurorten in Hessen in der Corona-Krise eine erste Unterstützung von fünf Millionen Euro aus. Bad Nauheim erhält mit mehr als einer halben Million Euro den zweithöchsten Betrag.

Das Land wolle damit bereits jetzt die wirtschaftlichen Einbußen zumindest teilweise ausgleichen, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) mit. Insgesamt ist bis 2022 eine Unterstützung dieser Kommunen von 15 Millionen Euro vorgesehen.

Bäder und Thermen mussten nach Angaben des Ministeriums den Zugang beschränken oder geschlossen werden. Wegen fehlender Kurgäste fielen Einnahmen aus. Die Ausgaben zur Erhaltung der Infrastruktur laufen aber weiter. "Dies schlägt auf die kommunalen Finanzen durch und trifft die Kommunen, deren wesentliche Einnahmequelle die Kur ist, besonders hart", erklärte Boddenberg. Bei der Auszählung der ersten Unterstützung bekommt Bad Wildungen mit 1,25 Millionen Euro die meisten Mittel. Danach folgen Bad Nauheim (rund 593 000 Euro), Bad Sooden-Allendorf (385 000) und Bad Soden-Salmünster (350 000). Insgesamt werden 26 Kommunen unterstützt.

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