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Angelika Ulbrich wird erklären, auf welche Überraschungen sie beim Restaurieren stoßen kann.

Vortrag in der "Keltenwelt": Wie Funde restauriert werden

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Glauburg(pm). Am Donnerstag, 22. August, ab 19 Uhr findet der letzte Vortrag zur Sonderausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin von der Heuneburg" in der "Keltenwelt am Glauberg" statt. Dr. Konstanze Jünger (Landesamt für Denkmalpflege Hessen) und Angelika Ulbrich (Archäologische Restaurierungswerkstatt im Landesamt für Denkmalpflege Hessen) berichten über "Einen Neufund in Hessen - Ausgrabung und Restaurierung eines außergewöhnlichen keltischen Grabes aus dem Rheingau-Taunus-Kreis".

Im Frühjahr 2017 entdeckte man nordwestlich von Bad Schwalbach bei archäologischen Ausgrabungen im Zuge der Erschließung eines Neubaugebiets einen vorgeschichtlichen Grabhügel. Die Bestattung im Innern enthielt ein Keramikgefäß und einen Bronzekessel, der als Urne verwendet worden war. Der Kessel wurde im Erdblock geborgen und in die Restaurierungswerkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen gebracht. Die Restaurierung war eine große Herausforderung, denn zum Vorschein kamen dabei unter anderem anhaftende Textilreste von besonders guter Erhaltung. Der Vortrag beleuchtet die Untersuchung des Grabhügels und die Restaurierung des seltenen Fundes in der Werkstatt.

Da die Plätze im Vortragsraum begrenzt sind, wird um eine Anmeldung gebeten unter Tel. 0 60 41/8 23 30-24 oder per E-Mail an anfragen@keltenwelt-glauberg.de.

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