Sonne, Mond und Sterne

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Am Samstag, 26. Mai, dreht sich am Glauberg zwischen 19 und 24 Uhr alles um Sonne, Mond, Sterne und Planeten. Zur fünften Sterngucker-Nacht laden die Keltenwelt am Glauberg und die Sternwarte des Physikalischen Vereins Frankfurt ein.

Am Samstag, 26. Mai, dreht sich am Glauberg zwischen 19 und 24 Uhr alles um Sonne, Mond, Sterne und Planeten. Zur fünften Sterngucker-Nacht laden die Keltenwelt am Glauberg und die Sternwarte des Physikalischen Vereins Frankfurt ein.

Die Frankfurter Himmelskundler bringen eine Reihe unterschiedlicher Teleskope mit, um großen und kleinen Sternfreunden einen Blick in den gestirnten Himmel zu ermöglichen. Aber auch die Besucher selbst können mit eigenen Ferngläsern oder dem Fernrohr den nächtlichen Himmel erkunden.

Zu Beginn der Veranstaltung wird unser Zentralgestirn, die Sonne, von der Dachterrasse des Museums aus ins Visier genommen. Sonnenflecken, heiße Fackelgebiete, Eruptionen und Protuberanzen in der Sonnenatmosphäre werden mit den eigens dafür konstruierten Sonnenteleskopen sichtbar gemacht. Dazu gibt’s Tipps für die eigene gefahrlose Sonnenbeobachtung.

Die ganze Nacht über wird der Mond mit seiner bizarren Kraterlandschaft sowie der Riesenplanet Jupiter mit seinen vier Monden zu sehen sein. In der Abenddämmerung zeigt sich bereits schon der Planet Venus. Ebenfalls wird versucht, den ein oder anderen – Lichtjahre entfernten – Doppelstern und Sternhaufen einzufangen.

Aber es geht auch ohne Technik: Wer das faszinierende Firmament über dem Glauberg in der Totalen genießen will, ist bei den Sternenführungen richtig. Hier werden die aktuellen Sternbilder vorgestellt und Tipps zur Orientierung am Sternhimmel gegeben.

Für Besucher, die mehr über Astronomie erfahren wollen, gibt es ab 20 Uhr Kurzvorträge zu Themen wie "Geburt und Tod der Sterne", "Schwarze Sonne über Tennessee" oder "Gravitationswellen – Das Zittern der Raumzeit". In einer Ausstellung werden echte Meteoriten zu sehen sein, die an verschiedensten Stellen der Welt gefunden wurden.

In einer Kreativ-Ecke können astronomische Modelle gebastelt werden. Jürgen Nagel stellt farbenprächtige Bilder in Großformat vor, die in den größten Observatorien aufgenommen wurden. Des Weiteren zeigt er ein mechanisches Modell unseres Planetensystems (Orrery), eine beleuchtete Mondkarte mit Position der von Menschenhand geschaffenen Objekte auf der Mondoberfläche und eine Darstellung aller NASA-Apollo-Mondmissionen und deren Gerätschaften. Diverse Anschauungstafeln wie Sternen- und Planetenkarten runden das Programm ab.

Auch das Museum ist an diesem Abend bis 24 Uhr für Besucher geöffnet, Sternen- und Keltenwelt können also gemeinsam erkundet werden. Für das leibliche Wohl sorgt das Bistro im Museum.

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