Restauratoren zeigen ihr Können am Glauberg

  • schließen

Unter dem Motto "Informieren und ausprobieren" bietet die "Keltenwelt am Glauberg" ihren Besuchern an den Wissenschaftstagen immer ein ganz besonderes Programm. Am Sonntag, 3. September, von 10 bis 18 Uhr kommt das Team der Restaurierungswerkstatt der hessischen Landesarchäologie mit seiner Ausstattung ins Museum.

Unter dem Motto "Informieren und ausprobieren" bietet die "Keltenwelt am Glauberg" ihren Besuchern an den Wissenschaftstagen immer ein ganz besonderes Programm. Am Sonntag, 3. September, von 10 bis 18 Uhr kommt das Team der Restaurierungswerkstatt der hessischen Landesarchäologie mit seiner Ausstattung ins Museum.

Bei Ausgrabungen, wie vor einigen Jahren am Glauberg, werden meist viele Fundstücke geborgen, darunter etliche im Erdblock. Doch nicht nur spektakuläre Objekte wie der Grabfund des "Keltenfürsten vom Glauberg" gelangen in die Hände von Restauratoren, bevor sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. Es sind auch solche, die für die wissenschaftliche Bearbeitung zunächst konserviert und restauriert werden müssen. In Hessen steht dafür das Team der Landesarchäologie in Wiesbaden parat. Dort warten teils jahrtausendealte Objekte wie Bronzekessel, Glasbecher, Keramiktöpfe oder gar Textilreste darauf, dass sie von den Fachleuten mit feinen Werkzeugen und Festigungsmitteln zu neuem Leben erweckt werden. "Ich bewundere die Geduld der Wiesbadener Kollegen immer wieder", sagt Keltenwelt-Direktorin Dr. Vera Rupp.

Jede Menge davon und viel Können bedarf es in der Tat. Rund zehn Jahre arbeitete ein Team an der Funden aus den drei "Fürstengräbern" vom Glauberg und der lebensgroßen Statue. Ohne ihr Können wären die rund 2500 Jahre alten Gegenstände nicht im Museum zu bestaunen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare