Mit App und VR-Brille in die Zeit der Kelten

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Glauburg (pm). Mit der gebührenfreien App namens »Keltenwelt AR« und neuen Virtual-Reality-Angeboten sollen die Besucher der »Keltenwelt am Glauberg« dem Leben vor 2400 Jahren noch näher kommen. Die Projekte sind Teil der Digitalisierungsstrategie der Kultureinrichtungen des Landes Hessen. Staatssekretärin Ayse Asar stellte die Projekte mit Landesarchäologe Prof.

Udo Recker und Bürgermeister Carsten Krätschmer vor.

»Die ›Keltenwelt am Glauberg‹ setzt digitale Medien konsequent ein, um den reichen Fundus des keltischen Erbes Hessens zu erschließen und das historische Erbe vor Ort besser zu vermitteln«, sagte Asar. »Dabei will sie nicht nur eine Rekonstruktionslösung anbieten, sondern deutlich machen, was an Wissen vorhanden ist und was nicht.« Die App und die VR-Angebote seien anschauliche Beispiele dafür, wie digitale Formate vielen Menschen den Zugang zu Kulturgütern erleichterten oder neu eröffneten - »das ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Strategie für eine ganzheitliche Digitalisierung«.

Zutritt zu keltischem Haus

Die Keltenwelt-App ist als Begleitung bei einem Spaziergang durch den Archäologischen Park gedacht. An zunächst sechs Stationen werden Informationen zu den Ausgrabungen, Befunden und dem Prozess der digitalen Rekonstruktion präsentiert. Einige keltische Bauten können mit sogenannter Augmented Reality betrachtet werden. An einer Station kann man sich sogar selbst auf die archäologische Suche nach der Statue des Keltenfürsten begeben.

Im Museum können die Besucher mit neuesten Virtual-Reality-Brillen zum Beispiel ein keltisches Haus oder einen archäologischen Laborraum betreten.

Für die Umsetzung der digitalen Angebote arbeitet die »Keltenwelt am Glauberg« mit dem Fachgebiet Digitales Gestalten der TU Darmstadt zusammen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt die Entwicklung der »Keltenwelt-App« mit 90 000 Euro; das Virtual-Reality-Projekt ist Teil des Projektes »Digitale Konzepte für Museen und Kultureinrichtungen«.

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