Mehr Geld für Dorfentwicklung

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Glauburg (prw). Die Gemeinde ist seit sieben Jahren Förderschwerpunkt im Hessischen Dorfentwicklungsprogramm. Unter Beteiligung der Bürger wurde ein »Integriertes Dorfentwicklungskonzept« als Handlungsrahmen für die Weiterentwicklung der Ortsteile Glauberg und Stockheim erarbeitet.

»Darin wurden vor allem öffentliche Projekte priorisiert, die mit Zuschüssen aus verschiedenen Förderprogrammen umgesetzt werden sollen«, berichtet Kreisbeigeordneter Matthias Walther. Unter anderem gehört die Sanierung der Sport- und Kulturhalle in Glauberg dazu. Von besonderer Bedeutung ist zudem das in der Ortsmitte gelegene ehemalige Schulgelände in Glauberg, das eine neue Nutzung erfahren soll.

Nun hat Walther zwei weitere Förderbescheide an Bürgermeister Carsten Krätschmer überreicht. Die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes wird mit rund 30 000 Euro, das sind gut 50 Prozent der Kosten, gefördert. Die erhöht liegende Kirche bildet den Mittelpunkt des historischen Ortskerns, die Fläche vor dem Aufgang zur Kirche wird gestalterisch aufgewertet, um die Bedeutung von Kirchenvorplatz und Ortsmitte hervorzuheben.

Zuschüsse bis 2023

Der Weg zwischen der Schulstraße und dem Düdelsheimer Weg ist eine wichtige Fußwegeverbindung, die sich aktuell in einem schlechten Zustand befindet. Dem soll abgeholfen und darüber hinaus der Weg durch Bepflanzung verschönert werden. Für diese Arbeiten brachte Walther einen Bescheid über 22 500 Euro mit.

Noch bis Ende 2023 können in Glauburg öffentliche und private Vorhaben mit Zuschüssen über das Landesprogramm gefördert werden. Die bisherige Bilanz umfasst zehn öffentliche und neun private Maßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 830 000 Euro.

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