Neue Ausgabe der Gederner Geschichtsblätter

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Gedern(pm). Der Kulturkreis mit seiner Sparte Geschichtskreis hat jetzt früher als erwartet die beauftragten 500 Exemplare des zweiten Bandes der Geschichtsblätter geliefert bekommen. Die für den 20. November geplante Präsentation muss coronabedingt entfallen. Ab sofort kann das Buch bei Erhard Müth, Bornweg 4 in Nieder-Seemen, im Gederner Kultur- und Tourismusbüro sowie in der Gederner Schublade, im Schreibwarengeschäft Limpert sowie in Schotten in Elkes Buchladen erworben werden.

Müth hat in dreijähriger Arbeit auf rund 400 Seiten Gederns Geschichte der letzten 100 Jahre zusammengestellt. Nach einer kurzen Einführung beschreibt er den Nationalsozialismus in Deutschland und die Entwicklung in Gedern.

Nach der Aufarbeitung der kommunalen Entwicklung von 1919 bis 1945, insbesondere auch der Jahre unter Bürgermeister Otto Müller, geht Müth auf den Zweiten Weltkrieg ein.

Danach wird kurz die Entwicklung nach dem Krieg in Hessen, der Bundesrepublik wie auch in Europa dargestellt, die den Rahmen für die Ereignisse der letzten 75 Jahre in Gedern abgaben. Diese werden in zwei ausführlichen Kapiteln behandelt.

Als Bürgermeister Merle 1958 34-jährig sein Amt antrat, kam Schwung in die Stadtentwicklung.

1971 war das Jahr der Gebietsreform in Hessen. Aus Gedern wurde eine mittelgroße "Großgemeinde". Ab dieser Zeit bis zur Gegenwart beschreibt Müth im letzten Kapitel die Stadtentwicklung; aber beschränkt auf die Kernstadt, da die Stadtteile eigene Geschichtsbücher erstellt haben.

Die Stadtjubiläen, aber auch die schwierige Zeit 1987/88, als Gedern mit dem Vorwurf antisemitischer Umtriebe zu kämpfen hatte, werden ebenfalls in den neuen Geschichtsblättern abgehandelt.

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