Zweiter Anlauf für wichtige Entscheidungen

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Wetteraukreis(pm). Zweimal im Jahr trifft sich die Synode des evangelischen Dekanats Wetterau, um über die Zukunft des Dekanats zu entscheiden. Die Tagung im Frühjahr musste allerdings coronabedingt ausfallen.

Neuer Termin ist der kommende Samstag, der 19. September. Wegen der Ansteckungsgefahr wird die Synode verkürzt von 9 bis maximal 13 Uhr in der Friedberger Stadthalle abgehalten.

Um 9 Uhr beginnt die Tagung mit einem Gottesdienst auf Abstand in der Stadtkirche Friedberg. Anschließend erhält jeder Synodale in der Stadthalle einen eigenen Tisch. "Es ist sehr wichtig, dass die Synode an diesem Termin stattfindet", betont Präses Tobias Utter, der Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstands ist und somit auch die Synode leitet. "Wir müssen wichtige Entscheidungen treffen, zum Beispiel den Haushalt für 2020 und 2021 beschließen." Auch personelle Entscheidungen stehen an: über neue Mitglieder in der Synode und in den Ausschüssen.

Dekan Volkhard Guth wird in seinem Bericht von den Erfahrungen der vergangenen Monate berichten. Wie sich zum Beispiel die Arbeit in den evangelischen Kindertagesstätten verändert hat, welche Erfahrungen die Pfarrerinnen und Pfarrer den Kirchengemeinden gemacht haben und wie sich das auf die Zukunft der Kirche auswirken kann. Außerdem wird er auf die Kirchenvorstandswahlen im kommenden Jahr eingehen und über Entwicklungen in der Kirchenmusik und im gemeindepädagogischen Dienst sprechen.

Veranstaltung digital vorbereitet

Auf der Tagesordnung stehen auch Anträge der Gemeinden und Fachreferenten des Dekanats. Unter anderem geht es dabei um die Unterstützung einer Initiative, die sich für die Verabschiedung eines Lieferkettengesetzes starkmacht.

Damit die Synode am 19. September möglichst schnell Entschlüsse fassen kann, haben sich die Synodalen gemeinsam mit Dekan Guth und Präses Utter zum ersten Mal in einer digitalen Konferenz auf die Synode vorbereitet. Bei einem "Zoom"-Meeting ging es um die Tagesordnungspunkte und die Klärung offener Fragen.

Bei der Herbstsynode wird es diesmal keinen Vortrag zu einem Schwerpunktthema geben. Stattdessen war Ulrich Gross als Gast bei der Videokonferenz dabei und hat von den Planungen für den Ökumenischen Kirchentag berichtet, der vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt stattfindet. Wie der Kirchentag angesichts der Corona-Pandemie gestaltet wird, ist noch nicht sicher. Gross warb aber um das Engagement der Wetterauer Kirchengemeinden und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Wetterau, die Kirche in der Region mit Angeboten zu repräsentieren oder ehrenamtliche Dienste zu übernehmen.

Utter betonte die Wichtigkeit eines ökumenischen Kirchentags: "Auf beiden Seiten, der evangelischen und der katholischen, ist großer Redebedarf. Beide möchten sich austauschen, miteinander ins Gespräch kommen. Diese Chance zum Dialog sollten wir wahrnehmen."

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