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Sorgen mit ihren Unterschriften dafür, dass der Förderverein Quellwasserschwimmbad Ockstadt mittelfristig Planungssicherheit hat (v. l.): Marius Meisinger, Stephan Ewald und Dirk Antkowiak.

Fünfjahresvertrag mit der Stadt

Zukunft des Freibads in Ockstadt ist gesichert

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Nun ist der Vertrag unterschrieben, auf dessen Basis die Stadt Friedberg mindestens bis 2025 das Ockstädter Quellwasserschwimmbad unterstützen wird.

Bürgermeister Dirk Antkowiak und Erste Stadträtin Marion Götz haben kürzlich gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden des Fördervereins Quellwasserschwimmbad Ockstadt, Stephan Ewald und Marius Meisinger, wichtige Unterschriften geleistet. Unterzeichnet wurde ein neuer Nutzungsvertrag für das städtische Freibadgelände, auf dem der Verein seit 2012 das Quellwasserschwimmbad Ockstadt unter hohem ehrenamtlichen Einsatz der zahlreichen Vereinsmitglieder betreibt.

»Nach dem entsprechenden Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Herbst wurde der Vertrag, der auf meinen Vorschlag hin erstmals eine Laufzeit von fünf Jahren hat und somit zunächst bis zum Ende der Freibadsaison 2025 läuft, von der städtischen Sportabteilung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung, Liegenschaften und Rechtswesen angepasst und ausgefertigt«, erläutert Bürgermeister Dirk Antkowiak in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Stadt gibt jährlich 70 000 Euro fürs Bad

»Das umfangreiche Werk sieht einen jährlichen städtischen Zuschuss in Höhe von 70 000 Euro vor, den der Förderverein für den Betrieb des Bades, beispielsweise für Personal-, Energie- und Reinigungskosten, die Herrichtung des Beckens sowie verschiedenste Materialbeschaffungen braucht, um das Quellwasser aus der Pfingstbrunnenquelle ordnungsgemäß aufbereiten und das Bad gemäß den gültigen Standards für öffentliche Bäder in den Sommermonaten betreiben zu dürfen«, erklärt Sebastian Dein, stellvertretender Leiter des Amtes für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen, zu dem auch die Sportabteilung gehört. »Da, wie bisher, jährlich Bilanz gezogen wird und aus den Vorjahren bereits eine finanzielle Rücklage vorhanden ist, können jährliche Kostenschwankungen aus dieser Rücklage gedeckt werden. Falls der Zuschuss in einem Jahr nicht in voller Höhe für die Kostendeckung benötigt wird, fließt der Rest in die Rücklage, die somit einen finanziellen Puffer für die Zukunft darstellt und vorrangig für die Abdeckung künftiger Verluste, aber auch zur Sanierung des Bades verwendet werden kann und uns somit eine gewisse Flexibilität und gleichzeitig eine mittelfristige Planungssicherheit bietet«, ergänzt Marius Meisinger, zweiter Vorsitzender des Fördervereins.

Hocheffizienzpumpe soll alte Hauptpumpe ersetzen

Unabhängig von diesem Vertragsabschluss hatte der Förderverein im Dezember angeregt, die alte Hauptpumpe des Freibades demnächst gegen eine Hocheffizienzpumpe zu tauschen und dieses Projekt aus eingegangenen Spenden und eigenem Vereinsvermögen mitzufinanzieren. Hierfür hat die Stadtverwaltung kurz vor Weihnachten noch einen entsprechenden Förderantrag an das Bundesumweltministerium gestellt, der laut Pressemitteilung der Stadt gute Chancen auf eine 55-prozentige Förderung haben dürfte. »Ziel ist neben einer höheren Betriebssicherheit, als sie die fast schon historische Pumpe bietet, auch eine langfristige Energieeinsparung durch die neue Anlage, was aus finanziellen und ökologischen Aspekten auch Erste Stadträtin und Kämmerin Marion Götz freut«, sagt Fördervereins-Vorsitzender Stephan Ewald.

Bürgermeister Dirk Antkowiak: »Mit seinem von Badegästen und Behörden zugleich gelobten hervorragenden Hygienekonzept in der coronabedingt verkürzten Badesaison im letzten Sommer hat der Förderverein gezeigt, dass man sich auch in schwierigen Situationen absolut auf ihn verlassen kann. Wir freuen uns daher umso mehr auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit im Sinne des Freibades Ockstadt.«

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