agl_Urlaub1_220921_4c
+
Zum Abschlusskonzert von »Urlaub in Friedberg« sind auch (v. l.) Ulf Berger, Christine Böhmerl, Sigrid Bartsch (Stadt Friedberg), Theresa Völker und Harry Thyssen (Stadt Friedberg) gekommen.

Zufrieden mit den Strandgefühlen

  • VonRedaktion
    schließen

Friedberg (pm). Auf dem Stadtkirchenplatz konnte man am Samstagabend unter freiem Himmel herzhaft lachend und unbeschwert den Sommer ausklingen lassen und dabei noch einmal in Urlaubsatmosphäre eintauchen. Die Frankfurter Musiker Tilmann Birr und Elis mit ihren »Welthits auf Hessisch« machten es möglich.

Mit dabei waren die Leiterin des Amtes für soziale und kulturelle Einrichtungen der Stadt Friedberg, Christine Böhmerl, und die Planer von »Urlaub in Friedberg«: Der Vorsitzende von »Friedberg hat’s« Ulf Berger und Theresa Völker, die für die Konzeption verantwortlich zeichnet. Das Konzept von »Urlaub in Friedberg« wurde gemeinsam vom Verein »Friedberg hat’s« und der Stadt ausgebaut.

Palmen, Kunst und Cocktails

Über zehn Wochen wurde ein umfangreiches Erlebnisprogramm geboten. »Urlaub in Friedberg« ist ein Format von und für Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und Künstler, die das Stadtzentrum und seine Angebote wieder ins Bewusstsein vieler Menschen gerückt haben. Mit Palmen, Wimpel-Fähnchen, Straßenkünstlern, sommerlichen Aktionen der Einzelhändler und gastronomischen Angeboten wie spanische Tapas, karibischen Cocktails, Streetfood und Wetterauer Stöffche.

Aber auch inhaltlich hat sich unter der Überschrift »Urlaub in Friedberg« einiges formiert. So wurden kulturelle Angebote, städtische Veranstaltungsformate, Sehenswürdigkeiten und Touren - vom Open-Air-Kino über Konzerte bis zu Ausstellungen - im »Reiseführer« der Stadt beworben. Aktionstage, ein Shopping-Guide und Empfehlungen für Restaurants wie auch Tipps für lokale Unternehmungen und Friedberger Besonderheiten haben das »Urlaubsprogramm« ergänzt.

Parkflächen wurden zu Sandstränden und Gastro-Buchten ausgebaut. Anstatt mit dem Auto kam man mit dem Fahrrad in die Stadt - zum Beispiel zum verkaufsoffenen Sonntag über den wohl breitesten Pop-up-Radweg der Wetterau. Breite Gehwege luden auch unter Corona-Bedingungen zum Bummeln ein.

Vorbereitungen für Weihnachtszeit

»Es sind nicht die Palmen, der Strand und die Sonnenstühle, die die Menschen brauchen, es sind vielmehr Frei- und Erlebnisräume, Sitzgelegenheiten, flexible Nutzungen und neue Angebote«, erklärt Völker in einer Pressemitteilung von »Friedberg hat’s«. »Immer mit dem Anliegen, die Stadt zu beleben und das positive Lebensgefühl zu stärken«, ergänzt Böhmerl. »In Friedberg sind es vor allem das Gewerbe, Kultureinrichtungen und die Gastronomie in der Innenstadt, die für ein lebendiges Zentrum stehen. Der Nutzungsmix von festen Institutionen wie Handel, Kultur und Wohnen, wie auch temporären Aktionen, Festen, Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten, die ein soziales Miteinander fördern, macht die Stadt so attraktiv.« »Und es sind das gemeinsame Wirken von Stadt und Einzelhandel, Erfindungsreichtum, Innovationen und Kreativität, die die Stadt einmal mehr stärken und auch für die Zukunft gut aufstellen«, fügt Berger hinzu.

Bei den Machern der Sommeraktion beginnen bereits die Planungen für Weihnachten - mit Beleuchtung, Marktständen, Dekorationen.

Im »Mehrkulturwagen« sorgen die Musiker Tilmann Birr und Elis für »Welthits auf Hessisch«.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare