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Ziel: Regierungswechsel

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Von: Oliver Potengowski

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Wetteraukreis (sax). Mit nur einer Gegenstimme ist Lisa Gnadl während der Wahlkreiskonferenz der Wetterauer SPD in Ortenberg erneut als Direktkandidatin für die Landtagswahl im nächsten Jahr nominiert worden. Auch Ersatzbewerberin Franziska Linhart bekam eine sehr überzeugende Zustimmung.

Beide, wie auch die übrigen Redner, gaben als Wahlziel einen Wechsel zu einer SPD-geführten Landesregierung aus. Die Wahlkreiskonferenz der Wetterauer SPD für den Landtagswahlkreis 26 in Ortenberg fand unter besonderen Bedingungen statt. Weil die hessischen Wahlkreise neu zugeschnitten worden sind, nahmen erstmals Delegierte aus Gründau, Ronneburg und Wächtersbach teil.

Bei der geheimen Wahl bekam Gnadl von den 54 stimmberechtigten Delegierten 52 Ja-Stimmen. Das entspricht einer Zustimmung von 96,3 Prozent. Nur ein Delegierter sprach sich gegen sie aus, eine Stimme war ungültig.

Gnadl erklärte, sie habe die Stadt Ortenberg für die Konferenz gewählt, weil es in der Mitte des neuen Wahlkreises liege. Keinen Zweifel ließ sie an dem Ziel, die schwarz-grüne Landesregierung mit einer SPD-Mehrheit abzulösen: »Das, was in Wiesbaden passiert, ist organisierte Verantwortungslosigkeit.« Trotz drängender Probleme und Krisen wie Corona oder dem Krieg in der Ukraine mit seinen Auswirkungen, bleibe die Landesregierung untätig.

Gnadl versprach, »mit aller Kraft dafür zu sorgen, dass es im nächsten Jahr zu einem Regierungswechsel kommt«. Einen Wechsel erhoffe sie sich auch für die Landratswahl im Wetteraukreis.

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