Zentraler Einkauf und Wartung: Die Feuerwehren des Wetteraukreises setzen ihre Kooperation in Sachen Atemschutzmasken für sechs weitere Jahre fort. ARCHIVFOTO: INGRID ZÖLLNER
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Zentraler Einkauf und Wartung: Die Feuerwehren des Wetteraukreises setzen ihre Kooperation in Sachen Atemschutzmasken für sechs weitere Jahre fort. ARCHIVFOTO: INGRID ZÖLLNER

Zentrale Wartung

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(prw). Rund 130 Feuerwehren gibt es im Wetteraukreis mit seinen 25 Städten und Gemeinden. Seit 2010 werden alle Atemschutzmasken zentral von einer Werkstatt der Bad Nauheimer Feuerwache gewartet. Neue Geräte werden hier auch zentral eingekauft - mit erheblichem Nutzen für die beteiligten Städte und Gemeinden.

Mehr als zwei Millionen Euro können sie dadurch sparen. Das jedenfalls hat der Steuerzahlerbund errechnet, der diese interkommunale Feuerwehrkooperation mit dem "Spar-Euro" ausgezeichnet hat. In einem öffentlich-rechtlichen Vertrag wurde kürzlich die Fortsetzung der Zusammenarbeit für sechs weitere Jahre beschlossen. Darin vereinbaren die Städte und Gemeinden und der Wetteraukreis, gemeinsam im Rahmen eines Mietkaufs "Atemschutzkomponenten zur Erhaltung der Nutzbarkeit der vorhandenen einheitlichen Atemschutzausrüstung" zu beschaffen".

Die vorhandenen Geräte aus dem vorherigen Verbund sind mittlerweile Eigentum der Kommunen. Sie wurden nun auf eine aktuelle Technik umgerüstet. Damit ist eine weitere Kostensenkung verbunden.

Der Betreiber der Werkstatt, die Feuerwehr Bad Nauheim, ist von den Kommunen beauftragt, in deren Namen den Mietkauf abzuwickeln, die beschafften Geräte zu registrieren und an die Kommunen und den Kreis auszuliefern. Finanziert werden Wartung, Pflege und Logistik über einen zu zahlenden Betrag pro Gerät und Monat. Die Feuerwehr Bad Nauheim stellt sicher, dass Geräte fach- und termingerecht nach deren Gebrauch bei den Kommunen abgeholt und gegen gewartete Geräte ausgetauscht werden.

Insgesamt sind rund 1100 Atemschutzgeräte bei den Wetterauer Feuerwehren im Einsatz, die jetzt für weitere sechs Jahre gewartet, geprüft, gepflegt, repariert und kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. "Der Verbund bei den Atemschutzgeräten ist ein Beispiel für vorbildliche interkommunale Zusammenarbeit. Es bündelt Know-how, spart für die Feuerwehren vor Ort Zeit und Geld und dient letztlich auch dem professionellen Einsatz und der Sicherheit unserer Feuerwehren", wie Landrat Jan Weckler feststellt.

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