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Zeigt her Eure Tüten

  • Dagmar Bertram
    vonDagmar Bertram
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Wetteraukreis (dab). Es sind kleine Geschenke, die gute Laune machen: Auf der Vorderseite ist meist eine blühende Wiese zu sehen, manchmal sind es auch Sonnenblumen. Wir haben inzwischen knapp 20 solcher Tütchen. Nie war Zeit, die Samen einzupflanzen.

Beim Aufräumen fielen sie mir jetzt in die Hände. Zum Glück, denn solch ein Blumenprojekt scheint mir gut geeignet, um Kinder sinnvoll und längerfristig zu beschäftigen. Zuerst das Einpflanzen, bei dem jeder mithelfen kann, denn gerade große Sonnenblumensamen sind gut für kleine Hände geeignet.

Wer keine Anzuchttöpfchen hat, kann einen Eierkarton nehmen. Alte Tassen oder andere aussortierte Behälter taugen notfalls auch, aber Vorsicht: nicht zu viel gießen, damit die Nässe sich nicht staut. Wir haben noch ein Stück Frischhaltefolie über die Töpfchen gezogen, die dadurch wie in einem kleinen Gewächshaus gedeihen können. Dann das Kümmern: Jeden Tag vorsichtig gießen bzw. besprühen. Zwischendurch immer wieder nachschauen, ob schon etwas zu sehen ist. Nach wenigen Tagen die Freude: Ja, da wächst wirklich etwas aus der Erde! Nun warten alle gespannt darauf, dass die Pflanzen groß genug sind, um umgetopft zu werden.

Auch diese Zeit kann man sinnvoll nutzen, indem man zum Beispiel die bald nötigen größeren Blumentöpfe frühlingshaft oder österlich bemalt. Wir haben zur Überbrückung außerdem Kresse gesät: Da sieht man die ersten Zuchterfolge schon nach einem Tag, und nach nur einer Woche kann geerntet werden. Hoffentlich ist unser Blumenprojekt ebenso erfolgreich!

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