Zeichen gesetzt gegen Querdenker

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Wetteraukreis (pm). »Corona-Leugner, Querdenker und Verschwörungstheoretiker - welche unterschiedliche Gefahr geht von ihnen aus?« - so lautete der Titel einer Online-Veranstaltung des Diakonischen Werks Wetterau. Annika Rabe, vom Projekt »Nidda lebt Demokratie!« und ein Referent der Bildungsstiftung Anne Frank informierten 24 Teilnehmende über verschiedene Verschwörungstheorien, die von der Wissenschaft als größtenteils antisemitisch beschrieben würden. Wichtig sei dabei gewesen, den Unterschied zwischen Vertretern solcher Theorien und jenen Bürgern aufzuzeigen, »die legitim gegen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung demonstrieren«, wie die Diakonie mitteilte.

»Die Herausforderungen während der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig christliche Werte in einer Gesellschaft weiterhin sind. Gerade in Zeiten, in denen wir persönlich zurückstecken, um die Gemeinschaft zu schützen, bekommt die Nächstenliebe eine aktuelle Bedeutung«, sagte Rabe. In der Pandemie zeigten sich allerdings auch diskriminierende und menschenverachtende Theorien. Das Diakonische Werk wolle dazu beitragen, dass kritische Meinungen nicht pauschalisiert, sondern differenziert betrachtet würden.

Eckhard Sandrock, Leiter Diakonisches Werk, betont, man müsse auf menschenverachtendes Verhalten aufmerksam machen. »In diesem Falle auf die Verbreitung kruder Verschwörungstheorien auf den sogenannten Querdenker-Demonstrationen.«

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