Wolfgang Roth geht. Sein Nachfolger ist Frank Wittich.
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Wolfgang Roth geht. Sein Nachfolger ist Frank Wittich.

Wolfgang Roth verabschiedet

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Wetteraukreis (pm). Wolfgang Roth ist nach fast 20-jähriger Mitarbeit aus dem Vorstand des Maschinen- und Betriebshilfsrings Wetterau verabschiedet worden. Er hatte von Anfang an als Gründungsmitglied die Arbeit des Maschinenrings mitgestaltet.

Der Vorstandsvorsitzende Christian Seibert würdigte Roths Verdienste vor einiger Zeit bei der Mitgliederversammlung in der Wetterauhalle in Wölfersheim und bedankte sich für sein großes Engagement. Zu seinem Nachfolger im Vorstand wurde Frank Wittich gewählt.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Martin Gehring vom Kuratorium bayerischer Maschinenringe zum Thema »Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr«. Die Ungewissheit bei den Rechtsvorschriften für den landwirtschaftlichen Fahrverkehr sowie die mangelnde Akzeptanz landwirtschaftlicher Maschinen in der Öffentlichkeit stellten Landwirte vor große Probleme. Gehring verwies auf den »Fahrerknigge« und mahnte zur Deeskalation bei konfliktreichen Begegnungen mit Radfahrern oder Joggern. »Miteinander reden - nicht übereinander«, legte Gehring allen Zuhörern als Grundlage gegenseitiger Akzeptanz ans Herz.

Zu Beginn der Versammlung hatte es Diskussionsbedarf zur prekären Situation gegeben, in der viele landwirtschaftliche Betriebe stecken. Die vielfältigen Protestaktionen der Landwirte seien inzwischen bei jedem angekommen, meinte Seibert. Er wies auf die zahlreichen Schwierigkeiten hin, mit denen Landwirte konfrontiert würden. »Der tägliche Spagat zwischen immer rigideren Auflagen und der Wirtschaftlichkeit der Betriebsführung bringt viele Betriebsinhaber an die Grenzen des Machbaren.« Umso wichtiger seien Strukturen, die gemeinsame Interessen der einzelnen Betriebe aufgriffen, bündelten, Lösungsmöglichkeiten erarbeiteten und bereitstellten. Aktuell sehr präsent seien die Vorgaben durch die Düngeverordnung. Frank Lotz (Sachgebiet Grundwasserschutz) unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Stickstoff-Düngeempfehlung und ihrer Einhaltung. FOTO: PM

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