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Welche Gewalt das Wasser hatte, zeigt dieses Bild von Alexander Hitz von der Reichelsheimer Feuerwehr: Die Wassermassen erreichten einen Pegel von über acht Meter und haben neben vielen Häusern auch die Brücken der Ahrtalbahn und des Ahrtalradweges zwischen Mayschoß und Rech zerstört.

Am Donnerstag

Wer kommt mit? Bus mit Wetterauern fährt zu Hochwasseropfern ins Ahrtal

  • VonRedaktion
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Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Region um das Ahrtal verwüstet. Auch der Wetterauer Kreisfeuerwehrverband will helfen und plant für Donnerstag eine Hilfsaktion.

Innerhalb weniger Stunden starben Mitte Juli über 140 Personen, mehrere Tausend Gebäude wurden zerstört oder stark beschädigt. Zigtausend Menschen haben teilweise alles verloren. Es wird Monate oder Jahre dauern bis ein halbwegs normales Leben wieder stattfinden kann.

Einige Katastrophenschützer aus der Wetterau waren als Ersthelfer in den überfluteten Gebieten tätig. Burghard Emrich aus Bleichenbach war mehrere Tage im Raum Ahrweiler im Einsatz. Auf seinen Vorschlag hin hat der Kreisfeuerwehrverband Wetterau beschlossen, mit »Helfende Händen der Wetterau« die Menschen im Ahrtal zu unterstützen und die große Not zu lindern. Mit Unterstützung von Sponsoren hat der Verband einen Bus gechartert und wird an diesem Donnerstag mit freiwilligen Helfern in das Ahrtal fahren. Der Bus fährt ab 6 Uhr in Altenstadt ab und soll gegen 22 Uhr wieder zurück sein. Es gibt noch freie Plätze. Alle Personen - nicht nur Feuerwehrleute -, die helfen wollen, können mitfahren.

Vor Ort übernimmt die Aktion »Helfer-Shuttle«, eine private Initiative Ahrtaler Unternehmer, den Transport zu den einzelnen Einsatzstellen. Helfer-Shuttle arbeitet eng mit den offiziellen Stellen zusammen. Nähere Infos sind auf www.kfv-wetterau.de zu finden. Alle registrierten Helfer sind für die Dauer des Hilfseinsatzes kostenfrei versichert.

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