Was ist zu, und welche Regeln gelten?

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Friedberg (pm). Wegen der Corona-Verordnungen werden in Friedberg bis vorerst einschließlich Montag, 1. Februar, zahlreiche Einrichtungen geschlossen bleiben, wie Bürgermeister Dirk Antkowiak und Erste Stadträtin Marion Götz mitteilen. Folgende Institutionen sind betroffen: Stadtarchiv und Stadtbibliothek (nur eingeschränkt nutzbar, beispielsweise bei »Bibliothek to go«), Junity (Ausnahme: Einzelangebote), Jugendclubs, Seniorenbegegnungszentrum und Seniorenclubs, Wetterau-Museum, Judenbad und Fünf-Finger-Treff.

Die Sportanlage Burgfeld als weitläufige Außensportanlage darf während der Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr gleichzeitig von mehreren Personen für den Individualsport genutzt werden, die jedoch eigenverantwortlich die Abstands- und Hygieneregeln einhalten müssen. Ansonsten ist sie nur den mit Schlüsseln ausgestatteten Vereinen für individuelle Trainingseinheiten und dem Schulsport zugänglich.

Die Turnhallen im Stadtgebiet stehen für den Schul- und Kindergartensport sowie vereinsorganisierten Individualsport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand zur Verfügung. Die Hallen nutzenden Vereine werden gebeten, die individuellen Trainingszeiten innerhalb der ihnen bereits zugeteilten Zeiten eigenständig zu organisieren.

Um ein höheres Publikumsaufkommen im Rathaus und den weiteren Verwaltungsgebäuden weiterhin zu vermeiden, bitten Antkowiak und Götz darum, nur für Angelegenheiten, die nicht über andere Wege abgewickelt werden können, telefonisch einen Termin mit der zuständigen Person zu vereinbaren. Die Kontaktdaten stehen auf der Homepage der Stadtverwaltung Friedberg unter »Ansprechpartner«. Der Zugang zu den Gebäuden der Stadtverwaltung ist weiterhin nur mit Mund- und Nasenschutz gestattet und erfolgt ausschließlich über die Haupteingänge. Dies betrifft sämtliche Abteilungen und Fachdienste.

Regelung in Sachen Kita-Gebühren

Für die Kitas gilt weiterhin der dringende Appell, wo immer möglich Kinder zu Hause zu betreuen. Das Land hat zwar kein Betretungsverbot für die Kitas ausgesprochen, der Betrieb soll aber auf ein Minimum reduziert werden. »Die Frage der Kita-Gebühren, die in einigen anderen Städten und Gemeinden derzeit Gegenstand drängender Nachfragen und Anträge durch Eltern und Kommunalpolitiker sind, ist in Friedberg längst geklärt«, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus. Wie Götz bereits am 15. Dezember mitgeteilt habe, müssten Kita-Eltern in Friedberg während der Zeit der Lockdown-Beschränkungen nur für die Tage und Zeiten zahlen, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen.

Antkowiak und Götz bitten darum, die Einkäufe beim Friedberger Einzelhandel zu tätigen und die Bestellmöglichkeiten - zum Beispiel online, telefonisch oder per E-Mail - zu nutzen, weiterhin den Kulturbetrieben zu helfen und die lokale Gastronomie mit Bestellungen über den Lieferservice zu nutzen. Das Solidaritätsprojekt der Stadt Friedberg »Friedberg hilft« ist auch im Januar aktiv und unter Tel. 0 60 31/8 83 34 erreichbar.

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