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Wein, Weib und Gesang

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Von: Redaktion

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Ja, auch in Fauerbach wird der Karneval zünftig gefeiert. Man könnte fast sagen: mit Wein, Weib und Gesang. Einmal im Jahr, wenn der Männergesangverein Eintracht 1856 Friedberg-Fauerbach einlädt, gibt es eine Faschingsparty mit karnevalistischen Einlagen. Gesungen wird also auf jeden Fall, Wein gibt’s auch, und Wei…, also Frauen, sind auch bei einem Männergesangverein willkommen – und stehen auch auf der Bühne. So entwickelte sich am Fastnachtssamstag ein kurzweiliger Abend im Gemeindehaus, den wie gewohnt Hans-Peter Schad als Vorsitzender eröffnete.

Ja, auch in Fauerbach wird der Karneval zünftig gefeiert. Man könnte fast sagen: mit Wein, Weib und Gesang. Einmal im Jahr, wenn der Männergesangverein Eintracht 1856 Friedberg-Fauerbach einlädt, gibt es eine Faschingsparty mit karnevalistischen Einlagen. Gesungen wird also auf jeden Fall, Wein gibt’s auch, und Wei…, also Frauen, sind auch bei einem Männergesangverein willkommen – und stehen auch auf der Bühne. So entwickelte sich am Fastnachtssamstag ein kurzweiliger Abend im Gemeindehaus, den wie gewohnt Hans-Peter Schad als Vorsitzender eröffnete.

Neben den Liedvorträgen des Männergesangvereins trugen die Eintracht-Lerchen maßgeblich zum musikalischen Teil bei, wobei die Stimmungsmedleys den Saal mal wieder zum Kochen brachten. So blau, blau, blau macht der Enzian, hieß es dort, und freilich wurde auch die Frage gestellt: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Pinke, Pinke. Eine Fiesta Mexicana war die unterhaltsame Veranstaltung der Eintracht-Sänger ebenfalls. »Ich will keine Schokolade, ich will einen Schnaps«, lautete die Forderung der Lerchen, die ihre Auftritte unter der Leitung von Helmut Lipka einstudiert hatten. Auch die Fauerbacher Tramps waren musikalisch unterwegs.

In Anlehnung an den US-Präsidenten ist der Name der Gruppe unter der Leitung von Rudolf Billasch entstanden. Thematisch ging es aber nicht um die Weltpolitik, sondern ganz mikrolokale Dinge aus Fauerbach: die Geschäfte von früher, die guten alten Zeiten der Kneipen (heute gibt’s keine mehr), das Gemeindehaus, die Ortsumgehung. »Wir sind die Tramps aus Fauerbach«, sang die Gruppe immer wieder.

Auch die Bütt war diesmal ausnahmslos mit Vereinsmitgliedern besetzt. »Wir haben keine eingekauften Nummern«, freute sich Vorsitzender Schad. Martina und Dirk Pfannmüller sind zwar eher durch ihre Fastnachtsauftritte bei der Schwarzen Sieben bekannt, aber dem MGV sind sie schon lange durch Mitgliedschaft verbunden. Ihr tolles Zwiegespräch war mal wieder ein absoluter Hinhörer, auch wenn die Probleme bei der Urlaubsbuchung nicht gelöst werden konnten. Ilona Scherer spielte eine Hausfrau ohne Beruf, die jedoch eigentlich ganz viele Berufe vereinte: Krankenschwester, Monteurin, Putzfrau und Kindererzieherin stehen bei ihr täglich auf dem Plan. Manfred Weiß mimte den eingebildeten Kranken, der trotz sorgfältiger Vorbereitung mit seinem Versuch scheiterte, im Krankenhaus aufgenommen zu werden.

Maria Schmidt als »die Dolle« und Birgit Becker als fitte 70-Jährige komplettierten den Reigen an Vorträgen. Als Zugabe gab es den fast schon legendären Song »Fauerbacher Mädchen sind klasse«, ehe Helmut Lipka zum Tanz aufspielte.

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