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Der langjährige Stadtbrandinspektor Michael Stotz (r.) geht zusammen mit seinem Nachfolger Ingo Wißmer durch das Spalier der Wehrmitglieder.

Wehren bestätigen Wißmer an der Spitze

  • VonHarald Schuchardt
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Friedberg (har). Eigentlich sollte die gemeinsame Jahreshauptversammlung aller Friedberger Freiwilligen Feuerwehren im April stattfinden, kürzlich wurde sie in der Stadthalle nachgeholt. Vor Beginn versammelten sich alle Wehrmitglieder vor der Stadthalle, um den ehemaligen langjährigen Stadtbrandinspektor Michael Stotz mit einem Spalier zu überraschen und so besonders zu ehren.

Nach 20 Jahren hatte Stotz auf eigenen Wunsch das Amt im vergangenen Jahr abgegeben.

Sein Nachfolger Ingo Wißmer eröffnete als kommissarisch ernannter Stadtbrandinspektor anschließend die gemeinsame Jahreshauptversammlung, zu der auch Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Bürgermeister und Brandschutzdezernent Dirk Antkowiak, die Erste Stadträtin Marion Götz, Amtsleiter Jürgen Schlerf und Kreisbrandinspektor Lars Henrich gekommen waren. Bei der Totenehrung wurde insbesondere des im vergangenen Jahr verstorbenen ehemaligen Stadtbrandinspektors Lothar Müller gedacht.

Wißmer bezeichnete die vergangenen 18 Monate für ihn und die gesamte Wehr als sehr herausfordernd. »Das war für mich kein einfacher Anfang.« Er berichtete, dass man durch schnelles Handeln seines Vorgängers Michael Stotz und der Mithilfe von Stadt und Feuerwehrangehörigen nicht nur den dauerhaften Brandschutz habe aufrechterhalten können, sondern auch kurzfristig ein gutes Hygienekonzept aus dem Boden gestampft habe.

Mathias Henritzi ist Stellvertreter

Während der Lockdowns wurden Dienstveranstaltungen digital über eine Videoplattform abgehalten. »Dies war auch für viele Mitglieder erst einmal eine enorme Umstellung«, sagte Wißmer. Er lobte die Stadt und alle Verantwortlichen für die Unterstützung der Impfkampagne und der Möglichkeit, recht schnell nach Öffnung der dritten Priorisierungsgruppe in Büdingen geimpft werden zu können.

Kurz fielen die Berichte von Peter Loch für die Ehren- und Altersabteilung sowie von Stadtjugendwartin Ines Redetzky aus. Auch bei der Jugendfeuerwehr wurde durch Videokonferenzen der Kontakt aufrechterhalten.

Vor den Wahlen nahm Wißmer die Übernahme von Hans-Jürgen Krug von der Einsatzabteilung in die Ehren- und Altersabteilung vor. Krug war 50 Jahre in der Feuerwehr aktiv.

In der Wahl zum Stadtbrandinspektor erhielt Wißmer 96 Prozent aller Stimmen. Stellvertretender Stadtbrandinspektor wurde Mathias Henritzi, der sich mit 71 Prozent Stimmenanteil gegen Kevin Schwefel durchsetzte.

Lob für das Engagement der Wehr gab es von Antkowiak, Hollender und Henrich. Es folgten eine Reihe von Ehrungen. Bernd Wagner erhielt für 40 Jahre aktiven Dienst das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande. Hendrik Hollender erhielt für sein großes Engagement für die Jugendfeuerwehren der Stadt die Floriansmedaille in Silber. Der frühere Stadtbrandinspektor Stotz erhielt das silberne Brandschutzverdienstabzeichen am Bande des Landes Hessen. Anschließend überreichte Ingo Wißmer einen Geschenkkorb als Dank im Namen des Wehrführerausschusses an seinen Vorgänger Michael Stotz.

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