Wasserentnahme aus Flüssen und Bächen verboten

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Wetteraukreis (prw). Nachdem es im Januar und Februar noch durchschnittlich geregnet hatte, sind ergiebige Niederschläge seit Anfang März eine Seltenheit. Es ist viel zu trocken, und daran wird sich wohl auch in den kommenden Wochen nichts ändern.

Stellenweise beginnen Gewässer schon trockenzufallen. Manche Bäche sind zu Rinnsalen geschrumpft. »Wir haben uns aus diesem Grund entschieden, den Eigentümer- und Anliegerverbrauch zu beschränken. Ab sofort ist jegliche Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen unzulässig«, teilt Landrat Jan Weckler mit.

Die Anordnung betrifft insbesondere die Eigentümer und Anlieger der Gewässer. Nicht betroffen von der Verfügung sind Entnahmen im Rahmen wasserrechtlicher Erlaubnisse, wobei hier die Beschränkungen aus der jeweiligen Erlaubnis selbst weiter gelten.

Das Schöpfen mit Handgefäßen ist auch künftig zulässig. Wer also mit der Gießkanne am benachbarten Fluss Wasser schöpft, muss nicht mit einem Bußgeld rechnen. Der Einsatz von elektrisch oder benzinbetriebenen Pumpen ist hingegen verboten.

Wie sehr die Pegelstände in den Gewässern zurückgegangen sind, kann im Internet unter www.hlnug.de verfolgt werden. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie misst hessenweit regelmäßig an 108 Stellen die Pegelstände von Bächen und Flüssen, auch in der Wetterau.

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