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Junge Spatzen warten in ihrem Nest auf Eltern, die das Futter bringen. NABU/CEWE/REINHOLD FISCHER

Warnung vor Heckenschnitt

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Friedberg (pm). Der Juli ist vorbei und hat viele Niederschläge gebracht. Nach Ansicht des NABU Friedberg sollten sich alle Menschen vergegenwärtigen, wie dringend die ausgedörrte Erde und die Tierwelt den Regen benötigten. Früher sei in der freien Natur und in Siedlungen ein außerordentlich vielstimmiges Vogelkonzert zu hören gewesen, heute gehe es eher eintönig zu.

Die Vogelwelt leide.

Jeder Bürger könne etwas zur Verbesserung beitragen. »Die Unsitte, viele Gärten als reine Steinwüsten anzulegen, trägt zu einer Verarmung der Natur bei. Die Tierwelt wird durch diese ›ordentlichen Anlagen‹ zusätzlich beeinträchtigt«, heißt es in der NABU-Mitteilung. Ebenfalls negativ wirkten sich derzeit Rückschnitte von Sträuchern oder Hecken in Hausgärten aus.

Längst nicht alle Vögel hätten das Brutgeschäft beendet. Ein unbedachter Rückschnitt könne besetzte Nester zerstören. Wer im Sommer Hecken beschneiden wolle, sollte vorher nach bewohnten Nestern schauen und gegebenenfalls auf Eingriffe verzichten.

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