Waldbrandgefahr in der Wetterau nimmt zu

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Wetteraukreis (prw). Wegen der lang anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Waldbrandgefahr ist in Teilen Hessens die Alarmstufe A ausgerufen worden. Auch für die knapp 32 000 Hektar Wetterauer Wald gelte diese Alarmstufe, mit der unter anderem sichergestellt werden solle, dass besonders gefährdete Waldbereiche verstärkt überwacht würden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises.

Schon zehn Einsätze

Die Forstverwaltung stelle dabei die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviere den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzstellen, wie auch Kreisbrandinspektor Lars Henrich bestätigt habe. Landrat Jan Weckler bittet vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der verstärkten Nutzung des Waldes als Erholungsbereich um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit im Wald. Grundsätzlich ist dort das Rauchen nicht gestattet. Das Grillen an öffentlichen Plätzen ist ohnehin aufgrund der Corona-Einschränkung nicht zulässig. Waldbrandgefahr entsteht ebenso, wenn Flaschen oder Glasscherben liegen gelassen werden, oder auch entlang von Straßen, wo achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen schnell einen Brand auslösen können. Wie Weckler weiter mitteilt, ist es in den vergangenen Tagen zu zehn durch Trockenheit verursachten Flächenbränden und einem Waldbrand gekommen.

Die Flächenbrände mit einer Größe von 20 bis 100 Quadratmetern seien schnell durch die örtlichen Feuerwehren gelöscht worden, genauso wie der Waldbrand an der Landstraße zwischen Limeshain und Nidderau/Ostheim, wo ebenfalls nur eine kleine Fläche von etwa 20 Quadratmetern betroffen gewesen sei. Landrat Weckler: »Ich danke den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, die schnell zur Stelle waren und die Brände gelöscht haben.«

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