hed_jwn_kreistag_130521_4c
+
Die Mitglieder des Kreisausschusses mit dem Kreistagsvorsitzenden Armin Häuser (l.).

Wahlmarathon im Kreistag

  • Jürgen Wagner
    vonJürgen Wagner
    schließen

Wetteraukreis (jw). Wahlen standen auf der Tagesordnung, als sich der Kreistag am Dienstag in der Friedberger Stadthalle konstituierte. Die CDU als stärkste Fraktion hatte Armin Häuser erneut für den Posten des Kreistagsvorsitzenden vorgeschlagen; bis auf AfD und NPD stimmten alle anderen Fraktionen diesem Vorschlag zu (wir berichteten).

Zunächst galt es, die ehrenamtlichen Mitglieder des Kreisausschusses (der »Kreisregierung«) zu wählen. Alle Fraktionen bis auf die beiden kleinsten, die Linke und die NPD, sind in dem Gremium vertreten. Zu Kreisbeigeordneten gewählt wurden: Karl Peter Schäfer, Sabine Lipp und Alexander Kartmann (alle CDU), Elfriede Pfannkuche und Bardo Bayer (SPD), Brigitta Nell-Düvel und Carl F. Cellarius (Grüne), Thomas Appel (FW), Wolfgang Patzak (FDP) und Wilfried Repp (AfD).

In die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) gewählt wurden Sebastian Wysocki, Oliver von Massow, Barbara Heinz, Patrick Appel, Michael Hahn, Rebecca Menzel, Armin Häuser, Karl Peter Schäfer und Alexander Kartmann (CDU), Christine Jäger, Manfred Scheid-Varisco, Lena Herget-Umsonst, Rouven Kötter, Elfriede Pfannkuche (SPD), Ina Neher, Katja Dombrowski, Marcus Stadler, Priska Weller, Heike Roth (Grüne), Markus Bäckel, Herbert Weber (FW), Wolfgang Patzak, Peter Heidt (FDP), Jochen Amann (AfD) und Peter Eickmann (Linke).

In der Regionalversammlung Südhessen wird der Wetteraukreis vertreten durch Sebastian Wysocki, Michael Hahn (CDU), Rudolf Haas, Ulrike Pfeiffer-Pantring (SPD), Gerhard Salz (Grüne), Jörg-Uwe Hahn (FDP) und Erich Spamer (FW).

Bei seiner Begrüßung hatte Landrat Jan Weckler (CDU) einen Blick auf die Statistik geworfen. Der Kreistag besteht demnach zu 58 Prozent aus Männern (47 an der Zahl), der Frauenanteil liegt bei 42 Prozent (34). Altersdurchschnitt: 50 Jahre. Die Abgeordneten kommen aus 22 von 25 Kreis-Kommunen, jeweils neun Mandatsträger kommen aus Bad Vilbel und Büdingen.

Wie in den Vorjahren wurden vier Ausschüsse gebildet. Neben dem obligatorischen Haupt- und Finanzausschuss sind dies der Ausschuss für Bildung sowie die Ausschüsse für Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaft sowie für Jugend, Soziales, Familie, Gesundheit und Gleichstellung. Dafür stimmten die Koalitionäre CDU und SPD sowie die Grünen, Freie Wähler, FDP und Linke; AfD und NPD enthielten sich bei der Abstimmung. Es bleibt bei jeweils 14 Ausschussmitgliedern. Davon entfallen auf die CDU fünf Mandate, auf SPD und Grüne je drei sowie auf AfD, FDP und Freie Wähler je ein Sitz; Linke und NPD gehen leer aus und haben somit kein Stimmrecht in den Ausschüssen.

Bei den Kommunalwahlen hatte die CDU ihre Position als stärkste Fraktion ausgebaut (32,8 Prozent/27 Sitze); es folgen SPD (20,7/17), Grüne (19/15), Freie Wähler (8,5/7), AfD (6,9/6), FDP (6,5/5), Linke (3,6/3) und NPD (0,9/1).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare