Vorbereitung auf Zukunft im Sozialbereich

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Wetteraukreis (prw). Der Fachkräftemangel zeigt sich in der aktuellen Krisenzeit besonders. Betroffen ist vor allem der Gesundheitssektor. Abhilfe schafft das Projekt »Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft«, das kürzlich in eine neue Runde gestartet ist. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Becker-Bösch begrüßte zusammen mit Karin Frech, Geschäftsführerin von Frauen - Arbeit - Bildung (FAB) und Heidi Nitschke, Geschäftsführerin von Regionale Dienstleistungen Wetterau (RDW) das Fortführen des Projektes.

Tätigkeiten in der Alten- und Krankenpflege, als Erzieherinnen und Erzieher und in angrenzenden Bereichen - die Sozialwirtschaft biete vielfältige berufliche Möglichkeiten, Personal werde jedoch händeringend gesucht. Deshalb wurde das Projekt »Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft« (WeWeSo ) ins Leben gerufen. Es bereitet Menschen mit Sprachförderbedarf auf eine Ausbildung im Pflege- und Gesundheitswesen oder auf eine Tätigkeit in anderen Bereichen der Sozialwirtschaft vor.

Die Maßnahme besteht aus mehreren Modulen, die Praxis-, Theorie-, und Coaching-Phasen beinhalten. Intensive Sprachförderung steht ebenso auf dem Stundenplan wie berufliche Orientierung und Grundkenntnisse in Gesundheit, Pflege und Erziehung. Nach entsprechender Vorbereitung absolvieren die Teilnehmenden in der Praxisphase drei Praktika in verschiedenen Einrichtungen, um Einblicke in die von ihnen gewählten Berufe zu erhalten.

Für die Umsetzung des bis 2022 angelegten Projektes haben sich der Wetteraukreis, das Jobcenter Wetterau und die Bundesagentur für Arbeit, mit den Fachschulen für Altenpflege, Krankenpflege und Sozialwesen zusammengetan. Träger der Qualifizierungsmaßnahmen sind die lokalen Bildung- und Beschäftigungsträger FAB und RDW. Bis Jahresende können sich Interessierte unter sozialwirtschaft@ rdw-wetterau.de und sozial wirtschaft@fab-wetterau.de informieren oder ihre Berater im Jobcenter oder beim Integrations-Point Wetterau (IPW) dazu kontaktieren.

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