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So sind Markus Karger (l.) und Gerd Ungermann als Kallsche und Schorsch in einem Video für die Volkshochschule Wetterau zu sehen.

Volkshochschule kooperiert mit Theater

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Wetteraukreis (prw). Um für ein neues Videoprojekt zu werben, haben sich die Volkshochschule Wetterau und das Büdinger »Theater ohne doppelten Boden« («TheodoBo«) zusammengetan und sind eine Kooperation eingegangen.

Die beiden Kunstfiguren Kallsche und Schorsch, gespielt von Markus Karger und Gerd Ungermann, sind schon in mehreren Videos der VHS zu sehen gewesen. Mal in Büdingen, mal an der Keltenwelt wird über Gott, die Welt und auch die Volkshochschule philosophiert. Die zwei neuesten Videos sind jetzt erschienen, und es dreht sich alles um die neuen Online-Angebote der Volkshochschule.

Landrat Jan Weckler: »Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es eine angenehme Abwechslung, solche Kooperationen zu erleben. Die Künstlerinnen und Künstler der Wetterau können momentan nicht auftreten und benötigen Unterstützung. Die vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft in unserem Landkreis ist auch ein Abbild unserer Region und soll auch zukünftig über die Pandemie hinaus vorhanden sein.«

Für das »Theater ohne doppelten Boden« sei die Kooperation eine neue Gelegenheit sich auszuprobieren, wie Markus Karger erzählt: »Wir freuen uns sehr über die Unterstützung, die uns diese spannende Kooperation bietet. Es ist eine sehr reizvolle Herausforderung, uns kleine gleichermaßen informative wie unterhaltsame Geschichten für die beiden schrägen Typen auszudenken.« Volkshochschulleiter Daniel Schütz verspricht: »Es Kallsche und de Schorch haben noch mehr Geschichten rund um die Volkshochschule zu erzählen. Damit wollen wir einen Teil zur Unterstützung der Wetterauer Kunst und Kultur leisten.«

Markus Karger ist diplomierter Biologe mit Schwerpunkt Anthropologie und Biophilosophie. Paralell zum Studium und Berufstätigkeit an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, spielte er von 1996 bis 2000 beim Verein »Eine Stadt spielt Theater«« in Büdingen. Er verfolgt auch das komische Fach. Seit einigen Jahren ist er als Trude Herr oder »Frau Ursula Kraft aus Stockheim« unterwegs. Er verfasst außerdem eigene Theaterstücke sowie Comedy-Programme und arbeitet als Regisseur.

Gerd Maderu Ungermann sang viele Jahre lang im überregionalen Kirchenchor »Corona« und inszenierte mit Jugendlichen Kinderstücke. Daneben spielte er selbst Theater, wie in der Musik- und Kunstschule in Büdingen. Er gehört seit 1998 dem Verein »Eine Stadt spielt Theater« an. Als ausgebildeter Heilpraktiker und praktizierender Homöopath interessiert er sich auch für die therapeutische Wirkung des Rollenspiels.

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