Der Container soll an der Außenstelle der Bad Vilbeler Stadtschule in Gronau bald ein Ende haben: Kürzlich haben sich Landrat Jan Weckler (l.) und Ortsvorsteher Karl-Peter Schäfer die "Notlösung" angesehen. 	FOTO: PRW/ARCHIV
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Der Container soll an der Außenstelle der Bad Vilbeler Stadtschule in Gronau bald ein Ende haben: Kürzlich haben sich Landrat Jan Weckler (l.) und Ortsvorsteher Karl-Peter Schäfer die »Notlösung« angesehen. FOTO: PRW/ARCHIV

Vier Schulen profitieren

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Wetteraukreis (pm). Vier Schulen im Kreis können renoviert und ausgebaut werden: Der Wetteraukreis erhält eine Millionenförderung für Schulsanierungen. Europaministerin Lucia Puttrich kündigte über 6,3 Millionen Euro für Investitionen in Schulstrukturen an. Profitieren werden davon die Stadtschule Bad Vilbel, die Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal, das Burggymnasium in Friedberg und auch das Internat Lucius in Echzell.

Millionen für Stadtschule

Die Förderzusagen kommen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP II) sowie der Hessenkasse. Mit dem Geld sollen notwendige Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen an den vier Schulen vorgenommen werden.

Die größte Einzelmaßnahme soll mit einem Investitionsvolumen von 4,1 Millionen Euro der Ausbau der Stadtschule Bad Vilbel in der Außenstelle Gronau sein.

Damit Lernen Spaß macht

Auch der Erweiterungsbau für die Ganztagsbetreuung der Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal und die Sanierungsmaßnahmen am historischen Gebäude des Burggymnasiums Friedberg sollen aus diesen Mitteln umgesetzt werden. Hinzu kämen Renovierungsarbeiten an der privaten Internatsschule Institut Lucius in Echzell.

Puttrich betonte, dass mit der Übergabe der Bescheide signalisiert werde, dass es trotz Corona und all den damit verbundenen Beschränkungen weitergeht und »weiter in die Bildungslandschaft des Landes investiert werde. »Lernen soll und muss Spaß machen. Nur so sind optimale Entwicklungen bei unseren Kindern möglich.« Dazu gehöre natürlich auch eine gute Schulinfrastruktur, gute Räumlichkeiten und auch der digitale Ausbau der Klassenräume. Der Ort des Lernens ist die Grundlage für gute Lernerfolge«, sagte Lucia Puttrich bei der Übergabe an Jan Weckler, Landrat des Wetteraukreises.

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und etwa auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind.

Bund und Land tragen bei »KIP macht Schule!« jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet »KIP macht Schule!« den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 533 Millionen Euro.

Weitere Informationen gibt es online unter www.kipmachtschule.hessen.de.

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