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Die Protagonisten des grünen Auftakts: Knut Kiesel, Michaela Colletti, Patrick Dewayne und Omid Nouripour (v. l.).

Vielfalt, Kreativität, Klimawandel

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Wetteraukreis (pm). Es sind noch sieben Wochen bis zur Bundestagswahl, und die Briefwahl hat schon begonnen. Das war für die Wetterauer Grünen der passende Zeitpunkt, die Mitglieder und Unterstützer mit einem stimmungsvollen Kampagnenauftakt in den Wahlkampf zu schicken, wie Wahlkampfleiter Joachim Lorych in einer Pressemitteilung berichtet. Durch das Programm führte Moderator, Autor, Börsenexperte und Schauspieler Patrick Dewayne.

Die musikalische Begleitung kam von Jonas Lohse am Bass und Christoph Aperle am Vibraphon.

»Wir wollen dazu beitragen, die wieder steigenden Werte für die Grünen auch aus der Wetterau zu unterstützen. Noch nie waren unsere Chancen so groß, den Wahlkreis Wetterau-West mit unserer Kandidatin Michaela Colletti zu erobern«, sagte der Kreisvorsitzende Thomas Zebunke in seiner Begrüßungsrede.

Erneut hatten die Grünen das Alte Hallenbad in Friedberg als Veranstaltungsort gewählt. Das Theater habe sich zu einem soziokulturellen Zentrum in der Wetterau entwickelt. Es stehe für Vielfalt, Kreativität und bürgerschaftliches Engagement.

Das sind auch die Themen der Direktkandidatin Michaela Colletti, die in ihrem Vortrag mehr Schutz der Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels forderte und zu Spenden für die Flutopfer in der Eifel aufrief. »In der Kommunalwahl hatten Bündnis 90/Die Grünen ihr bisher bestes Ergebnis erreicht und sind mit starken Fraktionen in den Kreistag und viele Gemeindeparlamente eingezogen. Eine solide Basis für einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf«, betonte die Kreisvorsitzende und Stadtverordnete in Rosbach. Hauptredner des Abends war der Bundestagsabgeordnete und außenpolitische Sprecher der Fraktion, Omid Nouripour. In seinem Beitrag sprach er über die Situation in Afghanistan und weitere Krisenherde dieser Welt. Zudem kritisierte er die aktuelle Bundesregierung in der Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik.

Knut Kiesel, Direktkandidat für den Main-Kinzig-Kreis, Schotten und einige Kommunen in der östlichen Wetterau, präsentierte die Schwerpunkte Klimawandel und Tierschutz. Die Parteivorsitzenden Michaela Colletti und Thomas Zebunke ehrten Gudrun Neher (Florstadt) und Hannelore Rabl (Bad Vilbel) für ihre 25 Jahre Mitgliedschaft. Im Schlusswort warben beide für das Engagement der Mitglieder und Unterstützer und zeigten sich zuversichtlich, dass aus den guten Prognosen ein weiterer Wahlerfolg wird.

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