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Die Vielfalt der Berufswelt

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Friedberg/Nidda(pm). Ausgebildete Fachkräfte sind auf dem Stellenmarkt gefragt: Doch nicht jeder Ausbildungsberuf ist den Jugendlichen von heute geläufig. Während die meisten Schülerinnen und Schüler sich auf wenige bekannte Ausbildungsberufe wie Einzelhandelskauffrau oder Mechatroniker konzentrieren, wissen andere noch gar nicht, in welche Richtung ihr späterer Berufsweg gehen soll.

Vor diesem Hintergrund legt die Adolf-Reichwein-Schule hohen Wert darauf, schon vor dem Erreichen des Schulabschlusses Kontakt zu vielen potenziellen Arbeitgebern herzustellen und die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Berufsbilder hineinschnuppern zu lassen.

So freute es die Schule, dass erstmals 30 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 an der ARS das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft in Nidda (ABZ) besuchen konnten. Die Schüler durchliefen in zwei Wochen fünf Ausbildungsberufe bei verschiedenen Ausbildern. In Gruppen hieß es dann Mauern errichten, Mosaike herstellen oder Vogelhäuser aus Holz produzieren.

Auch kreative Tätigkeiten kamen nicht zu kurz. Alle mussten sich mit der Arbeit eines Friseurs vertraut machen. Unabhängig vom Geschlecht traten hier und da verborgene Talente zutage.

Am Ende erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung zu ihren Stärken durch den Leiter des Ausbildungszentrums Daniel Bach und sein Ausbildungsteam. Christine Fauerbach, Mitglied der Schulleitung und zuständig für Berufsorientierung an der ARS, bemerkte, dass viele Jugendliche bei Gelegenheiten wie dem Berufspraktikum nur Kontakt zu Arbeitgebern suchen, die auch in ihrer Lebenswelt eine Rolle spielen. "Wir als Schule möchten den Blick aber auf die Vielfalt in der Berufswelt lenken und im besten Fall Türen für spätere Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse öffnen."

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