Da hat man noch in Gruppen zusammenstehen dürfen, weil Corona hierzulande noch nicht so akut gewesen ist: Die Teilnehmer des Jugendrotkreuz-Kreiswettbewerbs haben sich jeder Menge Aufgaben gestellt und dabei ihr Wissen und Können bewiesen.	FOTO: PM
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Da hat man noch in Gruppen zusammenstehen dürfen, weil Corona hierzulande noch nicht so akut gewesen ist: Die Teilnehmer des Jugendrotkreuz-Kreiswettbewerbs haben sich jeder Menge Aufgaben gestellt und dabei ihr Wissen und Können bewiesen. FOTO: PM

Vielfältig gefordert

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Friedberg (pm). An der Augustinerschule hat vor den coronabedingten Einschränkungen der Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes Friedberg stattgefunden. In vier Altersstufen traten 13 Jugendrotkreuz- und Schulsanitätsdienst-Teams der DRK-Kreisverbände Friedberg und Marburg-Gießen an. Sie mussten in sieben Bereichen ihr Können und Wissen nutzen, um die Aufgaben zu lösen.

Was gehört alles in den Verbandkasten?

So galt es zum Beispiel im Bereich Soziales, mit sechs Personen gemeinsam einen Knoten in ein Seil zu binden, ohne dieses loszulassen. Zusammen einen Weg über einen »See« mithilfe von »Eisschollen« zu finden, ohne den Boden zu berühren, war eine weitere Aufgabe im Bereich Soziales. Ihr Wissen über die Geschichte des Roten Kreuzes und den Gründer Henry Dunant benötigten die Jugendrotkreuzler zum Lösen der Aufgaben im Bereich Rotkreuz.

Was alles in den Auto-Verbandkasten gehört, war bei der Erste-Hilfe-Theorie gefragt. Aus einer Vielzahl an Gegenständen musste der DRK-Nachwuchs die richtigen Verbandmittel herausfinden und über einen Parcours zum Team bringen. Der Spiel-und-Spaß-Bereich forderte körperliches Geschick. Mit einem Tennisball in einer Strumpfhose, die die Kinder auf dem Kopf hatten, mussten PET-Flaschen umgekegelt werden.

Zu Regisseuren wurden die Jugendlichen der Altersstufe 2 (13 bis 16 Jahre) im musisch-kulturellen Bereich. In einem als Hausaufgabe gedrehten Film sollten sie einen Einblick in ihre Gruppenstunde geben und erklären, warum es cool ist, beim Jugendrotkreuz mitzumachen.

Reichelsheimer und Friedberger vorne

Ein paar Tränen der Rührung flossen in diesem Bereich bei der Altersstufe 1 der Zehn- bis Zwölfjährigen. Dort sollten die Kinder ein Lied schreiben, was ihre Gruppenleiter so besonders macht, und dieses ihnen hinterher präsentieren. Bei der Notfalldarstellung in der Altersstufe 3 (17 bis 27 Jahre) mussten eine Verbrennung dritten Grades und eine Bisswunde geschminkt werden.

Während die Bambinis (Sechs- bis Neunjährige) im Bereich Erste-Hilfe-Praxis Verletzte nach einem Schulunfall versorgen mussten, waren die Szenarien in den höheren Altersstufen ein Unfall beim Ausflug, ein Kletter- und ein Autounfall.

Alle Jugendrotkreuzler meisterten die ihnen gestellten Aufgaben sehr gut. Trotzdem mussten die Schiedsrichter bewerten und Sieger küren. In der Stufe Bambini und in der Stufe 1 haben die Teams des Jugendrotkreuzes Reichelsheim vor den Gruppen aus Wölfersheim und Bad Nauheim gewonnen. In der Stufe 2 hatte das Team des Schulsanitätsdienstes der Augustinerschule Friedberg die Nase vorn, in der Stufe 3 das Team des Schulsanitätsdienstes des Burggymnasiums.

Die Sieger der Stufen 2 und 3 vertreten das Jugendrotkreuz des Kreisverbandes Friedberg im Juni auf dem Landeswettbewerb in Lauterbach.

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