Ein Baufahrzeug in einer Baustelle.
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Am Steinernen Kreuz in Friedberg wurde teilweise diskutiert, das Baugebiet Richtung Süden zu erweitern. (Archivfoto)

Stadtentwicklung

Situation um Baugebiete verschärft sich: Viele Bewerber, wenige Grundstücke

  • Jürgen Wagner
    VonJürgen Wagner
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Es gibt hunderte Interessenten für Baugebiete in Friedberg. Aber wegen Großprojekten wurden rund zwei Dutzend Bebauungspläne zurückgestellt.

Friedberg – Welche Baugebiete sollen in den kommenden Jahren in Friedberg ausgewiesen werden? Das wollte die SPD von Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) wissen. Wie der Bürgermeister im Stadtparlament ausführte, wurden wegen der anstehenden Großprojekte - Bahnhof und Umfeld, Kaserne, Mobilitätskonzept, Kaiserstraße - rund zwei Dutzend Bebauungspläne aus Kapazitätsgründen zurückgestellt.

Drei Baugebiete in Friedberg sollten entwickelt werden

Drei Baugebiete sollten in den nächsten fünf Jahren entwickelt werden. Die Erweiterung des Baugebiets »Östlich der Karl-Ulrich-Straße« in Dorheim ist wegen einer Höchstspannungsleitung nicht möglich. Das Baugebiet »Östlicher Ortsrand« in Bauernheim soll entwickelt werden, die Flächen sind noch in Privatbesitz. Das Gleiche gilt für die Flächen im Baugebiet »Am Rain« in Ossenheim, die aber erst im Flächennutzungsplan umgewidmet werden müssen.

Hunderte Bewerbungen für Baugebiete in Friedberg

Im aktuellen Baugebiet »Steinern Kreuzweg« konnten 180 Bewerber nicht berücksichtigt werden. Auch für die Stadtteile liegen Bewerbungen vor: für Ockstadt 80 (davon sieben Stadtteilbewohner), für Dorheim 56 (fünf), für Ossenheim 52 (sechs) für Bruchenbrücken 53 (zwei), und für Bauernheim sind es 60 Bewerbungen (davon drei von Stadtteilbewohnern).

Die SPD wollte auch wissen, wann mit dem neuen Flächennutzungsplan (der im Planungsverband Frankfurt/ Rhein-Main beschlossen wird) zu rechnen sei. Antkowiak sagte, der regionale Flächennutzungsplan werde derzeit geändert; für das kommende Jahr sei das nächste Kommunengespräch im Rahmen der Beteiligung vorgesehen. (jw)

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