"Tafel-Strickerin" Helga Radl (r.) feut sich mit Alexandra Hess über die große Spende an Wollsachen.	FOTO: HARALD SCHUCHARDT
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»Tafel-Strickerin« Helga Radl (r.) feut sich mit Alexandra Hess über die große Spende an Wollsachen. FOTO: HARALD SCHUCHARDT

Viel Gutes aus Wolle für die Tafel

  • vonHarald Schuchardt
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Friedberg (har). Viele Jahre lang ist Alexandra Hess als Mitinhaberin von »Natürlich bunt« in der Haagstraße 28 eine Fast-Nachbarin des Ladens der Friedberger Tafel in der Kleinen Klostergasse 11 gewesen. Alljährlich holte »Tafel-Strickbeauftragte« Helga Radl im November mehrere Kisten mit warmen Wollsachen ab.

Anfang November ist Alexandra Hess aus dem bisherigen Geschäft ausgezogen und hat in der Haagstraße 13 ihr »Wollstübchen Alex« eröffnet. »Die Tradition der Wollsachen-Spende behalte ich natürlich bei«, sagte Hess bei der Übergabe der diesjährigen Spende an Radl, die seit zehn Jahren ihre selbst gestrickten Socken und die Topflappen, die eine Freundin häkelt, gegen eine Spende zugunsten der Friedberger Tafel anbietet.

»Die 200 Meter mehr nehme ich gerne in Kauf«, sagte Radl bei der Übergabe der Strickwaren, die Hess zusammen mit ihren Mitstreiterinnen vom montäglichen Handarbeitstreff und ihrer Facebook-Gruppe im Laufe des Jahres gestrickt oder gehäkelt hatte.

»Ich konnte gar nicht alles aufbauen«, sagte Hess, die über die von den Mitstrickerinnen abgegebenen Stücke genau Buch geführt hat. Allein 63 Mützen und 30 Schals - in erster Linie für Kinder - und 52 Paar Socken gehören zu der diesjährigen Spende. Dazu kommen 13 Dreieckshalstücher, ein Kinderponcho, fünf Babydecken, 25 Bärchen, zwei Topflappen, ein Erwachsenenpullunder, zwei Kinderpullis, neun Pulswärmer und acht Stirnbänder.

Als Zugabe spendete Hess - nicht zum ersten Mal - noch eine Kiste Wolle und Stricknadeln. »Die kann ich gut gebrauchen, bis Weihnachten habe ich noch etliche Bestellungen abzuarbeiten«, freute sich Helga Radl, die aktuell an jedem Samstag von 9 bis 13 Uhr ihre Socken und Topflappen im Eingangsbereich des Rewe-Marktes »Im Krämer« anbietet.

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