THM vereinfacht mobiles Arbeiten

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Wetteraukreis(pm). Gesamtpersonalrat und Hochschulleitung der TH Mittelhessen haben eine "Dienstvereinbarung zum Testbetrieb des zeitweisen Arbeitens außerhalb der Hochschule (mobiles Arbeiten)" vereinbart.

Sofern der jeweilige Arbeitsplatz es zulässt, können Beschäftigte danach bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit außerhalb der Hochschule verbringen. In besonderen Situationen kann das Präsidium die Regelung ausweiten. So ist in der aktuellen Corona-Pandemie mobiles Arbeiten für bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit möglich, für Risikogruppen mehr.

Auch im Normalfall berücksichtigt die Dienstvereinbarung individuelle Härten und sieht längere Zeiten der Arbeit außerhalb der Hochschule vor. Das gilt zum Beispiel, wenn Betreuungspersonen oder -einrichtungen ausfallen oder Angehörige plötzlich erkranken.

Ingrid Baschek, stellvertretende Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, lobt die Vereinbarung: "Wir sind sehr schnell zu einem Ergebnis gekommen, mit dem beide Seiten hochzufrieden sein können. Es berücksichtigt die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellt zugleich sicher, dass die Hochschule ihre Aufgaben weiterhin bestmöglich erfüllt."

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems nennt die Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten "einen weiteren Beitrag zur Flexibilisierung der Arbeitszeit, der die seit vielen Jahren bewährte Gleitzeit ergänzt. Dadurch steigt die Attraktivität der THM als Arbeitgeber weiter". Der Testbetrieb läuft bis Ende 2021.

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